°traumloses Schlafwandeln°

..:.*°i°n°§°0°m°n°i°4°*.:..

Von Dir.

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Von Dir.


Draußen toben

Wind und Regen,

peitschen

die einsame Nacht.

Ich trieb im

Grünen Meer,

als ich in Deine

Augen sah.

Fahler Mond

schien

gedämpft erwacht,

das Blau grau trübend,

zu verbergen unter Gischt,

was im dunklen Licht

auf hoher See geschah!

Keine Rettung,

die mich suchte.

Schrille Sturmwogen

brachen krachend Wellen

über mir..

Strudel sogen in

die Tiefe

und Wasser nahm

die Luft.

…ein Hauch von Dir

wird ewig bleiben,

Dein süßer, zarter Duft.

Geschrieben von psychonautik

8. November 2008 um 16:45

Veröffentlicht in Lyrisches

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Eine Antwort

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  1. Eine Klang- und Bildcollage aus Caspar David Friedrichs „Der Wanderer“, der Odyssee und Sigur Ros` „Hun Joro“.

    Der Wanderer steht auf dem Felsen und blickt in das wogende und tosende Meer, das ihm gleichzeitg Respekt einzuflösen, aber auch Sicherheit zu geben scheint. Stark und ruhig steht er da.

    Odysseus, wie er an den Schiffsmast gebunden, sich den Lockrufen der Sirenen zwanghaft hingeben will…er will und kann sich der Versuchung nicht entziehen…sie scheint alles in ihm in verlangendes Wogen zu bringen, die Stimmen greifen nach ihm, streicheln ihn, sind nah bei ihm, betten ihn weich und nur durch seinen Verstand, der ihn zuvor dazu veranlasste sich an den Mast binden zu lassen, kann er, muss er überleben…er ist alleine. Allein mit dem Wissen, wie sie sich angefühlt hat – die Süße, die angenehme Schwere, das Fallenlassen.

    Hun Joro – Kraftvoll und zart. Stärke sehen und Schwäche fühlen.
    Klirrende Spannung wird zu Anspannung, wird zum verzweifelnden Greifen nach den leisen Lichtern in der Dunkelheit, wird zum Schrei nach mehr…mehr, mehr, mehr, wird zu Verzweiflung, wird zum Zusammenbrechen wird zum Verstehen, wird zu Einsicht, wird zu Klarheit, wird zu gebannten Hinschauen, zum Wissen nichts tun zu können…
    …Und doch wird es nicht zu Resignation. Es wird zu blankem logischem Wissen über das Scheinen der Dinge und das Sein der Dinge. Über Schwarz und über Weiß. Über Wahrheit und über Unwahrheit. Über Fühlen und über Denken. Über Kälte und über Wärme.

    Ich habe Gänsehaut bekommen, verehrter Dichter! Gänsehaut und gleichzeitig das Verlangen nach Katharsis…nach kathartischem, schreiendem Lachen, das in Tränen mündet.
    Deine Zeilen bannen, nehmen einen an die Hand und führen ihn weg in ferne Welten!
    Begeisterung, Begeisterung, Begeisterung :)

    Evalotta

    13. November 2008 um 11:09


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