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	<title>°traumloses Schlafwandeln°</title>
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		<title>Die Feuerwehr ist unterwegs!</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 13:52:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Freitag Nachmittag. Mein Mitbewohner hat gerade seine Prüfung bestanden. Wir sitzen in der Küche und quatschen. Plötzlich ein leises Läuten der Klingel. Ich schrecke auf, denn wir erwarten niemanden! Womöglich die GEZ, denke ich, aber da kein Radio läuft, drücke ich auf den Türöffner. Man muss dazu sagen, dass in unserem Haus drei Mietparteien wohnen. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=457&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:justify;">
  <font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Freitag Nachmittag. Mein Mitbewohner hat gerade seine Prüfung bestanden. Wir sitzen in der Küche und quatschen. Plötzlich ein leises Läuten der Klingel. Ich schrecke auf, denn wir erwarten niemanden! Womöglich die GEZ, denke ich, aber da kein Radio läuft, drücke ich auf den Türöffner. Man muss dazu sagen, dass in unserem Haus drei Mietparteien wohnen. Ganz unten der Vermieter Siegfried, in der Mitte seine Schwester Helga mit ihrem Lebensgefährten und im Dachgeschoß wohnen wir. Ich höre, dass sich schon Personen im Treppenhaus befinden und gehe in den Flur. Im Stockwerk unter uns ruft Helgas Lebensgefährte: „Was?“ Ich blicke die Treppe herunter und höre als Erwiderung: „Hier ist die Polizei, die Feuerwehr ist unterwegs!“ Adrenalin, Puls und Ruhe bewahren!<br /></span></font>
</div>
<div style="text-align:justify;">
  <font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Ich atme tief durch die Nase ein und flute meinen Kopf mit allen Eindrücken, die die letzten größeren Brände in diesem Haus bei mir hinterlassen haben. Es sind immer die Küchen, ich denke an die</span></font> <a href="http://psychonautik.wordpress.com/2008/08/06/feuer-freunde/"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">spontane Selbstentzündung</span></font></a> <font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">und an den Nachmittag als sich Helgas Mülleimer entzündete, nachdem sie ihren Aschenbecher darin geleert hatte. Und dieser stand nunmal leider unter ihrer Spüle. Gegen 13:30 Uhr fing die Küche Feuer, was jedoch niemand bemerkte, weil alle entweder außer Haus waren oder schliefen. Ich war einer derjenigen, die schliefen. Ich wachte wegen dieser immer lauter werdenden Sirene auf, sah schlaftrunken aus dem Fenster und bemerkte einen Feuerwehrwagen, der falsch in unsere Einbahnstrasse fuhr. Muss ganz in der Nähe sein, dachte ich, schloss das Fenster und legte mich wieder hin. Dann war Ruhe, aber dieser Brandgeruch stieg mir in die Nase. Das ist echt ganz in der Nähe! Im nächsten Augenblick erkannte ich, dass mein Zimmer zur Hälfte in Rauch lag und stand unmittelbar danach barfuß im Schlafanzug (ja, ich trage wirklich Schlafkampfanzüge!) mit einer Jacke über den Schultern im Treppenhaus und sah der Feuerwehr zu, wie sie Helgas verschäumte Wohnung verließen. Im Halbschlaf öffnete ich die Fenster unserer Wohnung und verkündete meinen Mitbewohnern, die inzwischen von dem Trubel geweckt wurden, von den Ereignissen.<br /></span></font>
</div>
<div style="text-align:justify;">
  <font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Seit diesem Zeitpunkt ist meine Nase für diesen Brandgeruch sensibilisiert, der an diesem Freitag aber definitiv nicht in der Luft liegt! Gelassen steige ich die Treppe hinab und werde vor der Haustüre von Helgas Lebensgefährten und zwei Polizisten erwartet. „Die Nachbarn haben die Feuerwehr gerufen, weil dicke Rauchschwaden von ihrem Haus aufsteigen.“, informiert der Polizist. „Jetzt ist nichts mehr zu sehen!“ fügt seine Kollegin hinzu. Ich informiere die Uniformierten, dass es oben im Haus nicht brennt und auch nicht danach riecht. „Die Feuerwehr ist unterwegs!“, bekomme ich als Antwort. Helgas Lebensgefährte schaut mich achselzuckend an: „Die Heizung ist schon abgestellt, die kann es nicht sein.“ Dann summt der Türöffner wie ein großes Fragezeichen. Siegfried, der Vermieter, hat noch nichts mitbekommen. Ich gehe auf die Straße, wo die Polizistin unser Dach ins Auge gefasst hat. Ich schaue in ihre Richtung und sehe nur Scheißwetter. „Im Haus brennt es nicht.“, sage ich, aber aus ihrem Walkie-Talkie knattert es: „Feuerwehr ist unterwegs!“ Gewiss mich keiner Gefahr auszusetzen will ich zurück ins Haus, aus dem Siegfried mit den Worten „Was ist denn hier los?“ doch noch heraus kommt. „Die Nachbarn haben die Feuerwehr gerufen, weil dicke Rauchschwaden von ihrem Haus aufsteigen. Also vor wenigen Minuten noch&#8230; und die Heizung kann es ja nicht sein&#8230;“ „Nee, die Heizung ist nicht an,“ antwortet Siegfried „aber ich habe deswegen gerade den Kamin bei mir angefeuert!“</span></font>
</div>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://psychonautik.wordpress.com/category/kurz-mitgeschrieben/'>kurz mitgeschrieben</a> Tagged: <a href='http://psychonautik.wordpress.com/tag/brand/'>Brand</a>, <a href='http://psychonautik.wordpress.com/tag/dummheit/'>Dummheit</a>, <a href='http://psychonautik.wordpress.com/tag/feuer/'>Feuer</a>, <a href='http://psychonautik.wordpress.com/tag/feuerwehr/'>Feuerwehr</a>, <a href='http://psychonautik.wordpress.com/tag/flamme/'>Flamme</a>, <a href='http://psychonautik.wordpress.com/tag/freitag/'>Freitag</a>, <a href='http://psychonautik.wordpress.com/tag/heidelberg/'>Heidelberg</a>, <a href='http://psychonautik.wordpress.com/tag/kalte/'>Kälte</a>, <a href='http://psychonautik.wordpress.com/tag/kuche/'>Küche</a>, <a href='http://psychonautik.wordpress.com/tag/polizei/'>Polizei</a>, <a href='http://psychonautik.wordpress.com/tag/rauch/'>Rauch</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/457/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/457/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/457/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/457/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/457/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/457/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/457/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/457/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/457/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/457/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/457/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/457/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/457/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/457/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=457&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Der Verkaufsstart der Revolution hat begonnen!</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 01:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das iPad wird vom Stapel gelassen. Die Zukunft beginnt! Aber ich prognostiziere nicht, dass jeder bald seine Bücher auf dem iPad ließt. Bücher lesen sich nunmal besser auf Papier. Und Jahre nach dem ersten Lesen bemerkt man, etwas ganz anderes und würde andere Sätze unterstreichen oder andere Notizen hinzufügen. Sicher geht das mit dem iPad [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=452&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Georgia, 'Lucida Sans Unicode', Helvetica, Arial, sans-serif;font-size:16px;line-height:normal;">Das iPad wird vom Stapel gelassen. Die Zukunft beginnt! Aber ich prognostiziere nicht, dass jeder bald seine Bücher auf dem iPad ließt. Bücher lesen sich nunmal besser auf Papier. Und Jahre nach dem ersten Lesen bemerkt man, etwas ganz anderes und würde andere Sätze unterstreichen oder andere Notizen hinzufügen. Sicher geht das mit dem iPad auch (irgendwann). Jedoch löscht man nichts vom Papier so einfach wie man leichtfertig eine Datei löscht! Die Diskussionen um den Verfall der Printmedien halte ich für grundlos, denn nach dem Einbruch des Tonträgerverkaufs haben sich sinnvolle Vertriebsalternativen im Netz gefunden. Zurzeit sind iBooks aber noch visionär und keinesfalls als revolutionär zu bezeichnen. Dieser Markt muss erst eine Nachfrage generieren. Apple ist dabei nicht alleine. Stichwort: Amazon und Kindle. Jedoch hat es bis zur Etablierung des iTunesStores auch gedauert.</span></p>
<p style="text-align:justify;background-image:initial;background-repeat:initial;background-attachment:initial;background-position:initial initial;"><span style="font-family:Georgia, 'Lucida Sans Unicode', Helvetica, Arial, sans-serif;font-size:16px;line-height:normal;">In erster Linie sehe ich einen ersten großen Verwendungszweck im Bildungsbereich: Das iPad könnte eine ideale Lösung für Schüler und Studenten bieten. Lehrbücher und Schulbücher könnten problemlos mitgeführt und den Kursen entsprechend eingestellt werden. Es könnte den Block für Notizen ablösen und Hausarbeiten würden natürlich direkt auf dem iPad geschrieben.<br />Das iPad ist der Prototyp einer universale Konsole. Vollgepackt mit Sensoren können Programmierer das Ding nach Lust und Laune auf alle erdenklichen Situationen zuschneiden. Eine Schnittstelle zur digitalen Wolke, die nicht nur alle Daten verfügbar macht, sondern auch Zugang zu vernetzten Ressourcen ermöglicht. Stichwort: Dezentrale Rechnerleistung. Lass Google rechnen, während ich mir auf meinem Computer einen Film ansehe.<br />Kritiker prophezeien eine dunkle Utopie wie George Orwell sie bereits für 1984 ankündigte.<br />_</p>
<p></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-align:center;display:block;margin:0 auto 10px;"><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='614' height='376' src='http://www.youtube.com/embed/OYecfV3ubP8?version=3&amp;rel=0&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span></span><span style="font-family:Georgia, 'Lucida Sans Unicode', Helvetica, Arial, sans-serif;font-size:16px;line-height:normal;">_</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Georgia, 'Lucida Sans Unicode', Helvetica, Arial, sans-serif;font-size:16px;line-height:normal;">„Experten“ sprechen von „digital natives“. Dieser Begriff beschreibt Menschen, die mit der virtuellen Welt aufwachsen, sich dort aufhalten und über die notwendige Medienkompetenz verfügen. Und genau diese Menschen, die bereits die Arbeitswelt verändern, indem sie Kaffeehäuser und Parkbänke zu ihren Büros erklären, winken ab, wenn sie die Befürchtungen glühender Datenschutzverfechter hören. Sie wissen um die Verantwortung mit ihren Daten sensibel zu verfahren und halten BackUp nicht für die Wiedererlangung der Fahrtüchtigkeit nach einem Rausch.<br />Die Vorstellung in einer großen Kaffeehauskette jemanden gegenüber zu sitzen, der sich mit dem iPad über die Sturrbock-App einen TripleWipperKräuterbutterrahm-Yuppie-Shake bestellt, fällt nicht schwer. Eingehende Chatnachrichten werden mit dem Kommentar „Bin am Arbeiten!“ weggeklickt und nebenbei wird durch iTunes geblättert, weil in der letzten Ausgabe des Playboy-Abos ein Artikel über die angesagtesten Top-50-MustHave-Apps steht. Und falls der Film für die morgige Projektvorführung noch über Nacht exportiert werden muss, öffnet man die Apple-App und beauftragt den heimischen iMac mit dieser Aufgabe. Zwischendurch werden die neusten EA-Games auf die sehr besondere Art des iPads gezockt. Die Wii hat sich immerhin mit ihrer innovativen Steuerung auch etabliert. Der Unterschied zum iPad macht sich deutlich, wenn man versucht im Zug damit zu spielen. Sicherlich amüsant, aber umständlich. Und spätestens wenn man mit einer Spielkonsole nach einem Backrezept suchen möchte, stößt man an die Grenzen der Technik. Das iPad wirkt da quasi wie die perfekte Backbuchkonsole! Mit einer Back-App sucht man ein Rezept und vielleicht stellt man schon sehr bald die Teigschüssel einfach aufs iPad, weil nicht nur GPS, WIFI, KOMPASS, BESCHLEUNIGUNGSMESSER, sondern THERMOMETER, HYDROMETER, LASER oder ULTRASCHALLZOLLSTOCK und eben auch eine WAAGE eingebaut sind.<br />Die große Frage ist, wo bleibt die Revolution? Der Marketinghype der Firma Apple ist nicht revolutionär. Apple betreibt durch geschickte Werbung nur ein Branding für den stilisiert globalisierten Alltag. 1984 war Apples Werbestrategie ebenso offensiv wie heutzutage. Und Apple ist keine Ausnahmeerscheinung: Nike schaffte es vor rund 20 Jahren mit Schuhen, die mit Luft gefüllt waren. Ganz nebenbei, man kann Nike-Schuhe mit iPods koppeln. Der Prozessor des iPads kann revolutionär sein. Apple hat vor einiger Zeit eine kleine Prozessorschmiede gekauft, deren Fokus auf ultramobile Geräte gerichtet war. Nerds fragen sich, wieviel Know-how von Apple kam und welches Wissen mit dem Firmenkauf erworben wurde. Das Gerücht köchelt hoch, Apple wolle auf Dauer der Intel-Schlange, ihrem exklusiven Prozessorzulieferer, den Kopf abschlagen.<br />Die wahre Revolution liegt in der Unmittelbarkeit der Interaktion und sie schleicht sich leise in den Alltag. Der Mensch ist ein Nutzenmaximierer, der nützliche Werkzeuge nur ungerne ablehnt. Daher sehe ich für das iPad als universelle Konsole einen Markt. Und das obwohl ich denke, dass Steve Jobs nur die Fernbedienung verkauft, mit der Bill Gates seine Umgebung konfiguriert. Ich komme zu dem Schluss, dass ich es mir kaufe, sobald der Funktionsumfang als iWatch aufs Handgelenk portiert wurde.</span></p>
<p><br class="final-break" style="clear:both;" /></p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://psychonautik.wordpress.com/category/kurz-mitgeschrieben/'>kurz mitgeschrieben</a> Tagged: <a href='http://psychonautik.wordpress.com/tag/1984/'>1984</a>, <a href='http://psychonautik.wordpress.com/tag/apple/'>Apple</a>, <a href='http://psychonautik.wordpress.com/tag/arbeitswelt/'>Arbeitswelt</a>, <a href='http://psychonautik.wordpress.com/tag/bemerkenswert/'>bemerkenswert</a>, <a href='http://psychonautik.wordpress.com/tag/cloud/'>Cloud</a>, <a href='http://psychonautik.wordpress.com/tag/dezentrale-rechenleistung/'>Dezentrale Rechenleistung</a>, <a href='http://psychonautik.wordpress.com/tag/digital-natives/'>digital natives</a>, <a href='http://psychonautik.wordpress.com/tag/george-orwell/'>George Orwell</a>, <a href='http://psychonautik.wordpress.com/tag/ipad/'>iPad</a>, <a href='http://psychonautik.wordpress.com/tag/revolution/'>Revolution</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/452/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/452/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/452/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/452/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/452/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/452/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/452/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/452/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/452/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/452/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/452/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/452/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/452/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/452/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=452&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Pickel</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 02:43:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pavol stand in der Straßenbahn, hielt sich an den klebrigen Haltelaschen fest und lauschte dem Gemurmel der Passagiere. Draussen regnete es und es sah nicht so aus, als würde sich das Wetter heute noch bessern. Es war Herbst, das nächste Semester stand vor der Tür und neue Gesichter bevölkerten das kleine Städtchen. Die Strassen waren [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=399&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Georgia, 'Lucida Sans Unicode', Helvetica, Arial, sans-serif;font-size:16px;line-height:normal;">Pavol stand in der Straßenbahn, hielt sich an den klebrigen Haltelaschen fest und lauschte dem Gemurmel der Passagiere. Draussen regnete es und es sah nicht so aus, als würde sich das Wetter heute noch bessern. Es war Herbst, das nächste Semester stand vor der Tür und neue Gesichter bevölkerten das kleine Städtchen. Die Strassen waren voll und tätige Geschäftigkeit und Aufbruch lagen in der Luft. Die Frage in welchem Semester er nun wohl sein möge hallte unbeantwortet durch seinen Kopf. Der Gedanke stieß ihn ab. Was daraus würde, war ihm mehr als klar. Haltestelle, Passagieraustausch. Er hatte kein Ziel, suchte nur die Atmosphäre und ließ sich dahin fahren, wohin die Schienen es wollten. Neu an Bord und direkt neben ihm sitzend, zwei aufgeregt diskutierende Menschen. Pavol strich sich durch das unrasierte Gesicht, hielt sich aber sofort wieder an den Haltelaschen fest, weil ihm das Wort „Pickel“ durch den Kopf schoss. Er versuchte sich abzulenken und musterte die zwei neuen Passagiere. Beide waren gut gewachsen, die Eltern hatten sicher die wahre Freude an den beiden Jungs. Adrett eingekleidet, konform. Ihre Diskussion war mit vielen schönen Fremdwörtern geschmückt und sie versuchten sich gegenseitig mit ihrer Intelligenz zu duellieren. Offensichtlich waren beide ganz gut in der Schule gewesen, denn sie waren weder auf den Mund noch auf den Kopf gefallen. Das atmosphärische Gemurmel trat zurück, und in der Vordergrund drängte sich die hitzige Diskussion der Zwei aus der Bildungselite. Was sollte das? Man stellt sich in die Bahn und will nur ein bisschen lauschen, die Luken reinigen und dann bekommt man Schmand serviert, der einem die Poren verstopft! Pavol wurde ungeduldig. Der Versuch das Gespräch wieder auszublenden scheiterte. Selbst der Gedanke an „Pickel“ brachte ihn zurück zu den lauten Quatschköpfen. Würden die Zwei vielleicht gleich wieder aussteigen oder sollte er selbst raus? Solch geschwollenen Gelabere kann man ja nicht zuhören! Haltestelle. Passagieraustausch. Doch die Zwei und er blieben, wo sie waren. Dann streichelte sich der eine Duellant aufgesetzt grübelnd sein Kinn. Seine Augenbrauen hoben sich wie bei einem Schauspieler, der diese Mimik- und Gestikkombination wochenlang geprobt hatte und dabei leider vergessen hatte, wie beiläufig eine solcher Gesichtszug sein sollte. Nach einem unnötigen Schweigen bemerkte er: „Möchtest Du auf Descartes anspielen?“ Pavol sah wie in dem Kopf des Gegenspielers die Argumente wie Karten neu gemischt wurden, um zu parieren. In diesem Augenblick explodierte in Pavols Kopf die zu erwartende Argumentationskette und er hörte sich schreien: „Student, halt´s Maul!“ Das Gemurmel verstummte augenblicklich, die metallischen Bahngeräusche unterstrichen die erschrockenen Blicke der Passagiere. Mit einem Ruck stoppte die Bahn. Haltestelle. „Ich muss hier raus!“, dachte Pavol laut und sprang zur Türe hinaus. Der Regen klatsche ihm ins Gesicht und der Wind hob sich unter seine Kleidung. Erfrischend, dachte er und ging nicht mehr ganz so ziellos zurück.</span></p>
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		<title>nbstaBuhceBcuhtsban</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 21:54:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrisches]]></category>
		<category><![CDATA[Buchstabe]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[Wah Wah]]></category>

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		<description><![CDATA[Becuhtsban buchstaBen keine w0rte worte f3hlen ,keine Satzze!chen, nicht zu beachten das großgeschriebene und das KLEINgeduckte &#8222;Slaat, Salat&#8220; schreien sie und ich schreibe &#8222;Besser als Gemüse&#8220; Neenee. Dochdoch. kann ich machen, schließlich schr3ib ich das hier. dann gehste halt, schreib ich trotzdem weiter, aller HORST! Sinn suchste!? Na, da biste wohl falsch abgebogen. War alles [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=382&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><font></font><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Becuhtsban</span></font></span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><font></font><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">buchstaBen</span></font></span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><font></font><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">keine w0rte</span></font></span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><font></font><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">worte f3hlen</span></font></span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><font></font><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">,keine Satzze!chen,</span></font></span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><font></font><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">nicht zu beachten das großgeschriebene und das KLEINgeduckte</span></font></span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><font></font><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">&#8222;Slaat, Salat&#8220; schreien sie und ich schreibe &#8222;Besser als Gemüse&#8220;</span></font></span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><font></font><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Neenee. Dochdoch.</span></font></span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><font></font><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">kann ich machen,</span></font></span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><font></font><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">schließlich schr3ib ich das hier.</span></font></span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><font></font><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">dann gehste halt, schreib ich trotzdem weiter, aller HORST!</span></font></span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><font></font><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Sinn suchste!? Na, da biste wohl falsch abgebogen. War alles nicht so geplant, war eh nicht geplant, war nur dahin gedacht, dahin geträumt, so dahin gewünscht. Zack, wars gemacht und schwupps zu ende. Blabla.</span></font></span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><font></font><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Kein Grund schwarzgallig zu werden: Besser so, als gar nicht. Was bleibt ist, was war.</span></font></span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><font></font><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Buchstaben.</span></font></span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><font></font><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Buchstaben.</span></font></span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><font></font><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Ich kann sie tippen, alle nachein@nder, rückwärts, quer, in Zahlen oder Farben, ich rieche sie und in der r!chtigen Reihenfolge bekommt man eine Gänsehaut.</span></font></span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><font></font><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Buchstaben.</span></font></span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><font></font><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Zum Schluß: kreischendes Feedback mit ordentlich Wah-Wah und dunkelschwarzem H4ll</span></font></span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><font></font><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">bstaBuhnce</span></font></span></p>
<br />Veröffentlicht in Lyrisches Tagged: Buchstabe, Poesie, Sinn, Wah Wah <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/382/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/382/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/382/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/382/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/382/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/382/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/382/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/382/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/382/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/382/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/382/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/382/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/382/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/382/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=382&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Schmetterling</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 01:41:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus der alten Kiste unterm Bett]]></category>

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		<description><![CDATA[Veröffentlicht in aus der alten Kiste unterm Bett<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=363&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://psychonautik.files.wordpress.com/2009/07/3719123526_e19bd44b45_o.jpg?w=640&#038;h=480" alt="3719123526_e19bd44b45_o.jpg" width="640" height="480" /></p>
<br />Veröffentlicht in aus der alten Kiste unterm Bett  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/363/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/363/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/363/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/363/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/363/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/363/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/363/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/363/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/363/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/363/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/363/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/363/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/363/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/363/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=363&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Käptn Klabautermann</media:title>
		</media:content>

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		</media:content>
	</item>
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		<title>Frühlingsbote</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 16:18:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[kurz mitgeschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[Adelheid]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Kälte]]></category>
		<category><![CDATA[Marienkäfer]]></category>
		<category><![CDATA[Morgens]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Vergänglichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der nächtlichen Schlaflosigkeit riss mich vor zwei Wochen plötzlich ein kleiner Marienkäfer, der sich auf meine Nasenspitze setzte. Er sah mich an, als ob er mich kenne. Ich schielte ihn an und dachte einen Augen, daß er mir zuzwinkern würde. Dann erschrak ich, weil der gepunktete Krabbler zum Balancieren seine Flüge ausstreckte. Ich stupste [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=308&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Aus der nächtlichen Schlaflosigkeit riss mich vor zwei Wochen plötzlich ein kleiner Marienkäfer, der sich auf meine Nasenspitze setzte. Er sah mich an, als ob er mich kenne. Ich schielte ihn an und dachte einen Augen, daß er mir zuzwinkern würde. Dann erschrak ich, weil der gepunktete Krabbler zum Balancieren seine Flüge ausstreckte. Ich stupste ihn von der Nase und der Käfer plumpste auf mein Kissen. Etwas hilflos kraxelte er darauf herum, ich reichte ihm meinem Finger, woraufhin er mich sofort wieder bestieg. Ich öffnete das Fenster und setzte meinen halbkreisigen Freund wieder ins Freie.</span></font> <font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;"><img src="http://psychonautik.files.wordpress.com/2009/07/3399542675_ec4032ef76_m5.jpg?w=657&#038;h=493" alt="3399542675_ec4032ef76_m5.jpg" width="657" height="493" /> Zurück in meinen Kritzeleien ging mir der Marienkäfer nicht aus dem Kopf. Es war ein asiatischer Marienkäfer gewesen. Seit einigen Jahren vermehren sich diese in freier Wildbahn, vorher kamen sie in Europa nur in Gewächshäuser als Schädlingsbekämpfer vor. Inzwischen sind sie irgendwie selber Schädlinge, aber das weiß kaum jemand. Hat mir der Käfer wirklich zugezwinkert? Selbst wenn, hätte ich esdoch nicht wirklich sehen können&#8230; Haben Käfer Augenlider? Oder haben süße Marienkäfer fiese Fliegenfacettenaugen? Nein, bestimmt nicht! Marienkäfer haben tiefschwarze Augen, lange Wimpern und diesen irritierend verzückenden Hummelfigurenblick. Genauso wie Schmetterlinge! Es ist Frühling, frische Luft&#8230; Ich kippte das Fenster und sog die einschwemmende Frühlingsbrise tief in mich ein. Ich ging in die Küche und kam mit einer Tasse Tee zurück an den Computer. Da saß dieser kleine Fratz auf meiner Tastatur!</span></font></p>
<p style="text-align:justify;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;"><img src="http://psychonautik.files.wordpress.com/2009/07/3399542745_716e58a3e3_m5.jpg?w=657&#038;h=493" alt="3399542745_716e58a3e3_m5.jpg" width="657" height="493" /></span></font></p>
<p><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Empört reichte ich dem Marienkäfer wieder meinen Finger und schimpfte ein wenig, weil ich es nicht mag, wenn man auf meinem Mac herumlatscht. Auf die anschließende Frage nach seinem Namen, schüttelte der Marienkäfer wild und entrüstet seine Flüge und keifte herum. Mir war klar, daß der Marienkäfer eine Dame war.</span></font></p>
<p style="text-align:justify;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;"><img src="http://psychonautik.files.wordpress.com/2009/07/3399543075_2a14afa72b_m5.jpg?w=657&#038;h=493" alt="3399543075_2a14afa72b_m5.jpg" width="657" height="493" /></span></font></p>
<p><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Es stellte sich heraus, daß Adelheid, so ihr Name, zu früh aus dem Bett kam und mit den ersten Frühlingssonnenstrahlen in die Kältefalle tappte.</span></font></p>
<p style="text-align:justify;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;"><img src="http://psychonautik.files.wordpress.com/2009/07/3400351004_a0c1460401_m5.jpg?w=657&#038;h=493" alt="3400351004_a0c1460401_m5.jpg" width="657" height="493" /> Wir unterhielten uns lange undich bot ihr Unterkunft an, solange es Wintereinbrüche gäbe. Sie hat es sich seitdem schön bei mir eingerichtet und hat auch etwas zugelegt wie man anhand der Bilder sieht.</span></font></p>
<p><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;"><img src="http://psychonautik.files.wordpress.com/2009/07/3400351214_6506c51dfa_m5.jpg?w=657&#038;h=493" alt="3400351214_6506c51dfa_m5.jpg" width="657" height="493" />​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​</span></font><a href="http://www.flickr.com/photos/27602254@N08/3400351316/"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;"><img src="http://psychonautik.files.wordpress.com/2009/07/3400351316_fdf7ac8602_m5.jpg?w=657&#038;h=493" alt="3400351316_fdf7ac8602_m5.jpg" width="657" height="493" /></span></font></a></p>
<p><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Nun ist der Frühling da und eines morgens muss sich Adelheid aus dem Staub gemacht haben, um ihren Trieben nachzugehen&#8230;</span></font></p>
<br />Veröffentlicht in kurz mitgeschrieben Tagged: Adelheid, Frühling, Kälte, Marienkäfer, Morgens, Nacht, Vergänglichkeit <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/308/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/308/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/308/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/308/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/308/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/308/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/308/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/308/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/308/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/308/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/308/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/308/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/308/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/308/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=308&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Block 4</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 22:20:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrisches]]></category>
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		<description><![CDATA[Veröffentlicht in Lyrisches Tagged: Atomkraft, Staub, Sternschnuppe, Tschernobyl, Unheilvoll, Vergänglichkeit, Wolken<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=301&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><a href="http://www.flickr.com/photos/27602254@N08/3314219495/sizes/l/" title="BLOCKVIER von psychonautik bei Flickr" target="_blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3632/3314219495_083325a0ba.jpg" width="500" height="361" alt="BLOCKVIER" /></a></p>
<br />Veröffentlicht in Lyrisches Tagged: Atomkraft, Staub, Sternschnuppe, Tschernobyl, Unheilvoll, Vergänglichkeit, Wolken <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/301/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/301/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/301/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/301/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/301/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/301/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/301/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/301/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/301/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/301/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/301/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/301/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/301/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/301/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=301&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">BLOCKVIER</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Guten Tag, ich bin Atheist. Hätten Sie ein paar Minuten für ein Gespräch?</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 13:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[kurz mitgeschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[Charles Darwin]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Kreationismus]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirklichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zug]]></category>
		<category><![CDATA[zynisch]]></category>

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		<description><![CDATA[“Guten Tag. Ich bin Atheist und möchte gerne mit Ihnen über die schleichende Gefahr des Kreationismus sprechen! Hätten Sie ein paar Minuten für ein Gespräch?” “Es tut mir leid, aber mir rinnt die Zeit davon&#8230;” “Aber darum geht es ja! Genau darum geht es: Zeit, Entwicklung, &#8230; Außerdem: Wir sitzen im Zug und Sie können [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=295&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;"><span style="line-height:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">“Guten Tag. Ich bin Atheist und möchte gerne mit Ihnen über die schleichende Gefahr des Kreationismus sprechen! Hätten Sie ein paar Minuten für ein Gespräch?”</span></span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">“Es tut mir leid, aber mir rinnt die Zeit davon&#8230;”</span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;min-height:14px;margin:0;"></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">“Aber darum geht es ja! Genau darum geht es: Zeit, Entwicklung, &#8230; Außerdem: Wir sitzen im Zug und Sie können nicht flüchten!”</span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;min-height:14px;margin:0;"></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">“Ähh. Ich habe wirklich keine Zeit für sowas! Ich muß zusehen, dass mein Projekt fortschreitet. Wenn Sie mich also bitte ent&#8230;”</span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;min-height:14px;margin:0;"></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">“Eben. Fortschritt -da hat der Frosch die Locken!”</span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;min-height:14px;margin:0;"></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">“Ähhhhh.”</span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;min-height:14px;margin:0;"></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">“Fortschritt, Evolution und plötzlich werden Schulbücher sogar in Deutschland durch inhaltliche Downgrades ausgetauscht.”</span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;min-height:14px;margin:0;"></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">“Wie bitte? Wovon reden Sie?”</span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;min-height:14px;margin:0;"></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">“Ich spreche vom Vormarsch einer großen Gefahr! Sie taucht immer nur am Rande auf, fast unsichtbar und hüllt sich in einen Schleier aus Angst. Ich sage Ihnen der Untergang ist nahe!”</span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;min-height:14px;margin:0;"></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">“Ach! Hören Sie doch auf mit Ihren Verschwörungstheorien!”</span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;min-height:14px;margin:0;"></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">“Es ist keine Verschwörung, es ist ein Glaube! Ein verzweifelter Glaube.</span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">Aber dazu muss ich ausholen..”</span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;min-height:14px;margin:0;"></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">“O mein Gott!”</span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;min-height:14px;margin:0;"></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">“Wie ich an Ihrem Tonfall höre, haben Sie sich in Ihr Schicksal ergeben, wenn man so will! Aber zu Ihrer Freude wird es auch um Ihren Gott gehen -wie sagen wir- in seiner Nicht-Existenz oder besser gesagt als eines der vielen konventionellen Konstrukte zur Regulierung des gesellschaftlichen und sozialen Zusammenlebens. Sie wissen, wovon ich rede??”</span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;min-height:14px;margin:0;"></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">“&#8230;”</span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;min-height:14px;margin:0;"></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">“Gott ist eine Gefahr! Ich muss Ihnen ja sicher nicht deutlich machen, wozu islamistischer Fundamentalismus fähig ist und welche unglaublichen Gräueltaten sich Palästinenser und Juden gegenseitig zufügen. Und dabei darf man nicht verschweigen, was die Christen an Unheilvollem in die Welt gebracht haben! Doch was jetzt kommt, ist an Dummheit und Beschränktheit nicht mehr zu überbieten. Ich warne vor den Kreationisten! Wie ich bereits eingangs erwähnte, werden nicht nur im prüden Amerika, sondern inzwischen auch in Deutschland Schulbücher ersetzt, in denen die Evolutionstheorie erklärt wird und durch Bücher oder besser gesagt Sektenbroschüren mit dem göttlichen Schöpfungsmythos eingeführt! Da gibt es Menschen, die trotz besseren Wissens zu einem gefährlich unverantwortlichen Glauben zurückkehren! Ich weiß nicht, ob Darwin in seiner Evolutionstheorie beschrieben hat, ob es evolutionistische Rückschritte gibt!? Aber dieser Glaube wäre ein Beweis dafür!”</span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;min-height:14px;margin:0;"></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">“Sie können doch Leuten nicht vorschreiben, was sie zu glauben haben! Und außerdem ist Glaube oft sehr tröstlich und hat daher eine Daseinserechtigung!”</span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;min-height:14px;margin:0;"></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">“Nun, ich möchte auch niemanden vorschreiben, was er/sie zu glauben hat! Im Grunde möchte ich sagen, dass wir heutzutage nicht mehr auf den Glauben angewiesen sind! Sehen Sie, Gott ist ein menschliches Konstrukt! Nicht anders herum!! Wir Menschen haben uns einen oder mehrere Götter erdacht, um unser soziales Zusammenleben zu organisieren, um das Jahr in fruchtbare und eher spärliche Tage einzuteilen. Wenn Sie sagen, der Glaube hätte eine Daseinsberechtigung, muss ich Ihnen entgegnen, dass es nicht mehr so ist! Wir brauchen keinen Gott, um moralisch zu handeln! Spätestens seit Kant können wir uns unserer Vernunft bedienen und unser Zusammenleben vernunftig organisieren, moralisches Handeln rational erklären und legitimieren. Wir müssen nicht mehr ”gut“ handeln, weil wir uns davon ein Leben im Paradies versprechen! Es gibt ein Leben vor dem Tod und mit unserem Verstand könnten wir dieses Leben sogar zu einem Paradies machen!</span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">Gottvertrauen ist nicht mehr zeitgemäß und einen Gott ins Zentrum Ihres Lebens zu stellen würde ich glatt als fahrlässig bezeichnen!</span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">Wenn Sie argumentieren, dass der Glaube Trost spendet, dann frage ich Sie: Ist das zweckdienlich?? Ihr Argument entkräftet folgendes Beispiel: Sie stehen auf den Gleisen und der InterCityExpress ”Sprinter“ rast mit einem Affenzahn auf Sie zu; und anstatt von den Gleisen zu springen -weil dazu hätten Sie ja genug Zeit, denn die Bahn verspätet sich immer-, halten Sie sich aber nur die Hände vors Gesicht und hoffen, dass nichts passiert!”</span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;min-height:14px;margin:0;"></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">“Nun hören Sie mal, ich bin ein aufgeklärter Mensch, was unterstellen Sie mir. Und außerdem ist es doch meine Sache, an was ich glaube!”</span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;min-height:14px;margin:0;"></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">“Agnostiker, hab ichs mir doch gedacht! Ein Fähnlein im Winde, doch die Luft ist faul mein Freund: Aus der einen Richtung bläst die alte, stinkende ”Sklavenmoral“ wie Nietzsche so trefflich schrieb und aus der anderen Richtung weht der sterile Geruch kalter, herz- und triebloser Wissenschaften, die mehr Fragen aufwerfen als zu beantworten. Bei Ihnen riecht es nach Angst, weil Sie nicht den Mut Kants aufbringen, die Brille abzulegen!”</span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;min-height:14px;margin:0;"></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">&#8220; *grummel* Ich werde mich nicht mit Ihnen unterhalten! Sie wissen doch gar nicht, was ich glaube!”</span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;min-height:14px;margin:0;"></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">&#8222;Sie glauben, dass Sie im Grunde ein anständiger Mann sind. Was sie zweifellos sein können.. Sie denken, dass Sie einen guten Beruf ergriffen haben, anständig arbeiten, um Ihr Leben und das Ihrer Familien zu finanzieren. Sie glauben, wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, kommen Sie auf die ”gute Seite“! Und wenn nicht, dann nicht.</span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">Aber, falls Sie im Ende feststellen, dass ihr Glaube nicht hält, was sie sich von ihm versprochen haben, hätten Sie dann Dinge in Ihrem Leben anders gestaltet?&#8220;</span></span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="color:#000000;font-family:Georgia;font-size:16px;">___</span></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"></p>
<p style="text-align:left;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="color:#000000;font-family:Georgia;font-size:16px;">(Ein Auszug aus einem (noch) fiktiven Dialog, den ich als Antwort auf die <a href="http://psychonautik.wordpress.com/2008/02/01/wer-ist-dieser-gott-und-was-zum-teufel-will-er-von-mir-2/" target="_blank">christlichen Bekehrungen in der Deutschen Bahn</a> geschrieben habe.)</span></p>
<br />Veröffentlicht in kurz mitgeschrieben Tagged: Charles Darwin, Gott, Kreationismus, Philosophie, Verstand, Wirklichkeit, Zug, zynisch <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/295/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/295/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/295/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/295/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/295/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/295/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/295/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/295/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/295/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/295/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/295/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/295/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/295/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/295/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=295&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Das Omen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 12:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Freitag, der 13te naht! Zeit, sich einige Gedanken über Aberglauben und Paranoia zu machen. Der Unterschied zwischen einem abergläubischen Menschen und einem paranoiden Menschen ist die Tatsache, dass der abergläubische Mensch ein Unglück befürchtet, ein paranoider Mensch das Unglück erwartet! Dem schwarzen Freitag bin ich bisher immer entwischt, aber es gibt etliche andere Omen, denen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=292&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;"><span style="line-height:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">Freitag, der 13te naht! Zeit, sich einige Gedanken über Aberglauben und Paranoia zu machen. Der Unterschied zwischen einem abergläubischen Menschen und einem paranoiden Menschen ist die Tatsache, dass der abergläubische Mensch ein Unglück befürchtet, ein paranoider Mensch das Unglück erwartet! Dem schwarzen Freitag bin ich bisher immer entwischt, aber es gibt etliche andere Omen, denen ich bisher nicht entkam. Den Vollmond deuten viele als schlechtes Omen. Seit Jahren beobachte ich meinen nächtlichen Weggefährten und kann bestätigen, der monatliche Höhepunkt verspricht oft Nervosität und Schlaflosigkeit. Die darauf folgenden zwei Wochen des abnehmenden Mondes jedoch sind immer durch Entspannung geprägt. Seit über acht Jahren kämpfe ich gegen ein persönliches böses Omen, dessen Fluch ich jetzt hiermit breche, indem ich es öffentlich bekannt mache! Im Jahr 2000 veröffentlichte die Band „Reamonn“ das Lied „Supergirl“. Als ich es das erste Mal hörte gefiel es mir, ich dachte an meine Freundin, aber mich beschlich schnell ein ungutes Gefühl. Zu recht wie sich herausstellte! Seitdem ist jede Veröffentlichung dieser Band wie eine sich selbst erfüllende Prophezeiung gewesen. Im Laufe der Jahre habe ich versucht, wegzuhören, diese Musik zu ignorieren und mich für diese Propheten des Unheils taub zu stellen. Zwecklos angesichts der multimedialen Propagandamaschinerie. Als aufgeklärter Mensch habe ich die immer gleichen Folgen verharmlost oder sie als Zufall deklariert. Jetzt ist es aber amtlich. In einem tollkühnen Selbstexperiment habe ich die Existenz dieses Fluchs bewiesen! Daher rufe ich alle Menschen auf, die Musik von „Reamonn“ zu boykottieren, all ihre Tonträger sofort zu zerstören und die Band selbst fordere ich auf, sich umgehend aufzulösen! Damit ist der böse Bann gebrochen und ich sehe gelassen Freitag, dem 13ten entgegen.</span></span></span></p>
<br />Veröffentlicht in kurz mitgeschrieben Tagged: der 13., Freitag, Leserschaft, Musik, Omen, Unheilvoll, Vollmond, Wirklichkeit <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/292/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=292&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ein kalter Schauer, sich die Zähren pflückt&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 16:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein kalter Schauer, sich die Zähren pflückt&#8230; Das kummervolle Zimmer liegt im Halbdunkeln, Musik erklingt gedämpft aus den Ecken. Kerzen verströmen schweren, süßen Duft. Gedankenversunken liegt sie vor einem zersprungenem Spiegel auf dem Boden ihrer Kammer. Zwischendurch flammt leise Feuer, Qualm steigt auf und diskret knistert die Glut ihrer Zigarette. Einzelne Lichtfinger tasten sich durch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=285&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span style="line-height:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">Ein kalter Schauer, sich die Zähren pflückt&#8230;</span></span></span></p>
<p style="text-align:justify;font:12px 'Times New Roman';margin:0 0 6px;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">Das kummervolle Zimmer liegt im Halbdunkeln, Musik erklingt gedämpft aus den Ecken. Kerzen verströmen schweren, süßen Duft. Gedankenversunken liegt sie vor einem zersprungenem Spiegel auf dem Boden ihrer Kammer. Zwischendurch flammt leise Feuer, Qualm steigt auf und diskret knistert die Glut ihrer Zigarette. Einzelne Lichtfinger tasten sich durch die kerzenweichen, rauchigen Schatten, während sie Ordnung in ihren Scherben sucht. Ab und zu verlieren sich die traurigen Augen in den Spiegeln und blicken tief in ihre Seele. Kalter Schauer und Gänsehaut krabbeln über ihren Rücken. Sie erschrickt, als sie sich selbst im Spiegel erkennt. Ihre Lippen zittern und Tränen laufen ihre Wangen herab. Schnell zerwühlt sie die Anordnung ihrer Gesichter und dutzende Augen blicken ihr zornig entgegen. Sie weiß, diese Augen sehen anders. Dann wieder gläsernes Splittern aus der Mitte des Raumes, Lichtertanz an den Wänden, so liegt, sitzt und kniet sie seit Stunden und arrangiert ihr Mosaik der Gefühle.</span></span></p>
<br />Veröffentlicht in Lyrisches Tagged: Bewusstsein, depressiv, Einsamkeit, Ewigkeit, Flamme, Golden Core, Kampf, Kopf machen, Leere, Loch, Lyrik, Musik, Poesie, Rauch, Richtigkeit, schlaflos, Spiegelbild, verdunkeln, Verstand, Verstimmung, Wirklichkeit, Zigarette <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/285/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/285/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/285/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/285/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/285/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/285/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/285/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/285/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/285/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/285/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/285/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/285/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/285/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/285/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=285&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Das letzte Feuerzeug in meinem Leben!</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 16:49:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich begrüße das letzte Feuerzeug in meinem Leben nicht, ohne ein wenig über die Bedeutung des Feuers zu schwärmen. Es liegt, als Enkels eines Schmieds, in meinem Blut und seit frühester Kindheit spiele ich mit dem Feuer. Fasziniert vom glühenden Plasma ging einiges gewollt und ungewollt in Rauch auf. Ich habe im Laufe meines Lebens [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=284&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;line-height:normal;"><span style="color:black;">Ich begrüße das letzte Feuerzeug in meinem Leben nicht, ohne ein wenig über die Bedeutung des Feuers zu schwärmen. Es liegt, als Enkels eines Schmieds, in meinem Blut und seit frühester Kindheit spiele ich mit dem Feuer. Fasziniert vom glühenden Plasma ging einiges gewollt und <a href="http://psychonautik.wordpress.com/2008/08/06/feuer-freunde/" target="_blank" title="Feuer, Freunde..">ungewollt</a> in Rauch auf. Ich habe im Laufe meines Lebens eine Menge Feuer entfacht (und die meisten davon selbst gelöscht). Später als Raucher griff ich routiniert zu jedem Feuerzeug und zündete mir damit geschickt meine Kippe an, danach ließ ich es automatisiert in meine Taschen gleiten&#8230; Feuerzeuge sind nach meiner Auffassung allgemeines Gut, sofern sie in standardisierter Form vorliegen! Ich besaß eine große, unaussprechliche Menge an Feuerzeugen, und ich habe genau diese Menge an Feuerzeugen wieder abgegeben. Im Laufe der Jahre habe ich mir natürlich viele Gedanken über das Feuer und deren Entzündung gemacht. Das möchte ich hier aber nicht in aller Breite ausführen, sondern lieber davon berichten, dass ich mir ausmalte, wie denn das perfekte Feuerzeug aussehen würde. Ich bin ein Pragmatiker und stehe total auf multifunktionalen Schnickschnack. Und was ist ebenso nützlich wie ein zuverlässiges Feuerzeug: Ein gutes Taschenmesser. Dazu muss erwähnt werden, dass ich nicht nur eine pyromanische Ader habe, sondern auch einen ziemlichen Messertick. Und wenn wir schon dabei sind: Einen gewaltigen Uhrentick habe ich auch (, aber dazu ein andermal sicher mehr)! Wie ein Blitz zuckte die Frage plötzlich in meinem Kopf, wieso in drei Teufels Namen noch niemand auf die Idee gekommen ist, ein Feuerzeug in ein Taschenmesser einzubauen. Zwei Minuten später war klar: Wer hat´s erfunden: Die Schweizer!</span></span></p>
<p style="font:12px Helvetica;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><span style="color:black;">Nun habe ich ein Schweizer Taschenmesser mit eingebautem Feuerzeug! Ich gelobe, keine fremden Feuerzeuge mehr zu stibitzen! Wer aber versucht, mir meines zu rippen, wird es ebenso zu seinem letzten Feuerzeug machen!</span></span></p>
<br />Veröffentlicht in kurz mitgeschrieben Tagged: Feuer, Flamme, Rauch, Schweizer, Taschenmesser, Zigarette <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/284/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/284/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/284/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/284/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/284/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/284/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/284/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/284/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/284/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/284/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/284/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/284/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/284/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/284/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=284&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Der Schrei</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 00:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrisches]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>

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		<description><![CDATA[Veröffentlicht in Lyrisches Tagged: Poesie<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=162&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><a href="http://www.flickr.com/photos/27602254@N08/3014317342/sizes/l/" title="Der Schrei" target="_blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3237/3014317342_d37c2a6f7e.jpg" width="500" height="364" alt="Der Schrei" /></a></p>
<br />Veröffentlicht in Lyrisches Tagged: Poesie <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/162/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/162/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/162/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/162/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/162/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/162/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/162/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/162/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/162/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/162/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/162/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/162/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/162/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/162/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=162&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Der Ausblick</title>
		<link>http://psychonautik.wordpress.com/2008/11/09/der-ausblick/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 23:10:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrisches]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>

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		<description><![CDATA[Veröffentlicht in Lyrisches Tagged: Poesie<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=153&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:center;">
  <a href="http://www.flickr.com/photos/27602254@N08/3013386683/sizes/l/" title="Der Ausblick" target="_blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3184/3013386683_eea9f707c2.jpg" width="500" height="352" alt="Der Ausblick" /></a>
</div>
<br />Veröffentlicht in Lyrisches Tagged: Poesie <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/153/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/153/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/153/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/153/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/153/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/153/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/153/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/153/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/153/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/153/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/153/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/153/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/153/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/153/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=153&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Käptn Klabautermann</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://farm4.static.flickr.com/3184/3013386683_eea9f707c2.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Der Ausblick</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Von Dir.</title>
		<link>http://psychonautik.wordpress.com/2008/11/08/von-dir/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 15:45:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrisches]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Dir. Draußen toben Wind und Regen, peitschen die einsame Nacht. Ich trieb im Grünen Meer, als ich in Deine Augen sah. Fahler Mond schien gedämpft erwacht, das Blau grau trübend, zu verbergen unter Gischt, was im dunklen Licht auf hoher See geschah! Keine Rettung, die mich suchte. Schrille Sturmwogen brachen krachend Wellen über mir.. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=152&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"></p>
<p style="text-align:center;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-family:Georgia;font-size:18px;font-weight:normal;font-style:normal;">Von Dir.</span></em></span></strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong><span style="font-weight:normal;"><br /></span></strong></p>
<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Draußen toben</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Wind und Regen,</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">peitschen</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">die einsame Nacht.</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Ich trieb im</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Grünen Meer,</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">als ich in Deine</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Augen sah.</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Fahler Mond</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">schien</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">gedämpft erwacht,</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">das Blau grau trübend,</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">zu verbergen unter Gischt,</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">was im dunklen Licht</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">auf hoher See geschah!</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Keine Rettung,</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">die mich suchte.</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Schrille Sturmwogen</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">brachen krachend Wellen</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">über mir..</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Strudel sogen in</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">die Tiefe</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">und Wasser nahm</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">die Luft.</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">&#8230;ein Hauch von Dir</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">wird ewig bleiben,</span></span></em></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Dein süßer, zarter Duft.</span></span></em></span></strong></p>
<p><!--EndFragment--></p>
<br />Veröffentlicht in Lyrisches Tagged: Lyrik <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/152/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/152/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/152/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/152/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/152/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/152/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/152/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/152/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/152/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/152/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/152/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/152/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/152/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/152/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=152&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>DaDaDa</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 05:40:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[kurz mitgeschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[Leere]]></category>
		<category><![CDATA[Morgens]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
		<category><![CDATA[schlaflos]]></category>
		<category><![CDATA[Sternschnuppe]]></category>
		<category><![CDATA[surreal]]></category>

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		<description><![CDATA[TippTipp, TappTippTappTipp, TippTippTippTipp. TappTippTipp, Tipp, TappTipp. TappTippTapp, Tipp. TippTapp, TappTipp. TappTippTipp, TippTipp, TappTippTappTipp, TippTippTippTipp. KlickKlick, KlackKlickKlackKlick, KlickKlickKlickKlick. KlickKlickKlick, Klick, KlackKlick, KlackKlickKlick, Klick. KlackKlack, Klick, KlickKlick, KlackKlick, Klick, KlackKlack. KlickKlackKlickKlick, KlickKlick, Klick, KlackKlickKlickKlick, KlickKlackKlickKlick, KlackKlick, KlackKlackKlick. KlickKlickKlick, KlackKlackKlack. KlickKlickKlickKlack, KlickKlick, Klick, KlickKlackKlickKlick, Klick. KlackKlickKlack, KlickKlickKlack, Klick, KlickKlickKlick, KlickKlickKlick, Klick. KlickKlackKlack, KlickKlick, Klick. Klick, KlickKlickKlick. KlickKlickKlick, Klack, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=151&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="color:black;"><br /></span></p>
<p style="text-align:justify;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="color:black;"><br /></span></p>
<p style="text-align:justify;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">TippTipp, TappTippTappTipp, TippTippTippTipp. TappTippTipp, Tipp, TappTipp. TappTippTapp, Tipp. TippTapp, TappTipp. TappTippTipp, TippTipp, TappTippTappTipp, TippTippTippTipp.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;font:12px Helvetica;min-height:14px;margin:0;"><span style="color:black;"><br /></span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:black;"><span style="font-weight:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">KlickKlick, KlackKlickKlackKlick, KlickKlickKlickKlick. KlickKlickKlick, Klick, KlackKlick, KlackKlickKlick, Klick. KlackKlack, Klick, KlickKlick, KlackKlick, Klick, KlackKlack. KlickKlackKlickKlick, KlickKlick, Klick, KlackKlickKlickKlick, KlickKlackKlickKlick, KlackKlick, KlackKlackKlick. KlickKlickKlick, KlackKlackKlack. KlickKlickKlickKlack, KlickKlick, Klick, KlickKlackKlickKlick, Klick. KlackKlickKlack, KlickKlickKlack, Klick, KlickKlickKlick, KlickKlickKlick, Klick. KlickKlackKlack, KlickKlick, Klick. Klick, KlickKlickKlick. KlickKlickKlick, Klack, Klick, KlickKlackKlick, KlackKlick, Klick. KlickKlack, KlackKlack. KlickKlickKlickKlick, KlickKlick, KlackKlack, KlackKlack, Klick, KlickKlackKlickKlick. KlackKlackKlick, KlickKlick, KlackKlickKlickKlick, Klack.</span></span></span></strong></p>
<br />Veröffentlicht in kurz mitgeschrieben Tagged: Leere, Morgens, Regen, schlaflos, Sternschnuppe, surreal <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/151/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=151&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Käptn Klabautermann</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Heavy metal iz a poze, hardt rock iz a leifschteil</title>
		<link>http://psychonautik.wordpress.com/2008/10/10/heavy-metal-iz-a-poze-hardt-rock-iz-a-leifschteil/</link>
		<comments>http://psychonautik.wordpress.com/2008/10/10/heavy-metal-iz-a-poze-hardt-rock-iz-a-leifschteil/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 02:18:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[kurz mitgeschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstseinserweiterung]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[„ Roadworks 1 - Heavy metal iz a poze, hardt rock iz a leifschteil“ von „Motorpsycho“ „The Other Fool“ leitet in das Album ein. Tief brummender Bass, messerscharfe Riffs, Funk und Jazz blitzen aus den Spitzen. Ein wüstes Lied, das dem Hörer nicht die Möglichkeit gibt, sich mit etwas anderem zu beschäftigen und ein hervorragender [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=148&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;"><span style="font-size:18px;">„ Roadworks 1 -</span></span></span> <a name="OLE_LINK3" id="OLE_LINK3"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;"><span style="font-size:18px;">Heavy metal iz a poze, hardt rock iz a leifschteil</span></span></span></a><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;"><span style="font-size:18px;">“ von „Motorpsycho“</span></span></span></p>
<p style="text-align:center;"></p>
<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:.0001pt;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">„The Other Fool“ leitet in das Album ein. Tief brummender Bass, messerscharfe Riffs, Funk und Jazz blitzen aus den Spitzen. Ein wüstes Lied, das dem Hörer nicht die Möglichkeit gibt, sich mit etwas anderem zu beschäftigen und ein hervorragender Übergang für die „K9 Suite“ (auch als „Un Chien d&#8217;Espace“ bekannt). Ruhig schleicht sich die Suite ein und still steigernd kracht dann unerwartet das Leben auf einen nieder. Federleicht hebt sich der Gesang aus der schweren Klangfülle. Weggezogen, aus Raum und Zeit gekürzt, das Bewusstsein beschränkt sich nur noch auf die akustische Wahrnehmung. Das Leben in allen höchsten Höhen und tiefsten Tiefen beschreibt dieses Lied. Die Kontinuität des Zyklus´ sowie die gegensätzliche Endlichkeit dieses Kreislaufs werden in Harmonie gestimmt. Nach 19 der 30 Minuten ist der Moment erreicht, den ich immer nur vage mit der „</span></span><a href="http://psychonautik.wordpress.com/2007/08/23/die-richtigkeit-aller-dinge-oder-der-goldene-kern/" title="generellen Richtigkeit aller Dinge"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">generellen Richtigkeit aller Dinge aller Dinge</span></span></a><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">“ umreissen kann. Alles läuft auf einen Urton, eine Vibration, eine Schwingung, die alles überlagert, alles (be)stimmt, alles erfüllt, hinaus. Eine in sich geschmolzene, auseinander laufende und wieder in sich zurückkehrende Energie, die alles andere begründet, alles andere erst möglich macht. Kein Konsens, sondern Sinn. Wille! Ein erniedrigendes, vielmehr beängstigendes Gefühl, doch dann singt aus der Ferne die Zuversicht. „Super-Wheel“ überrollt die halbstündliche Bewusstseinserweiterung. Und bevor man sich wieder bewusst ist, findet man sich abrupt auf Reise. Mit der Zuversicht im Gepäck schreitet man in die dunkle Höhle und stürzt sich in das Teerloch. Alleine, leise schleichend, in die Schatten der finstren Ecken lauernd, in sich erkundend, Ruhe. „You Lied“ zieht das Rückenmark zurück aus der Reflexion und ist Vorredner des darauf folgenden, phantastischen „Black To Comm“. Man kehrt zurück aus der Hypnose, fühlt den Körper. Es baut Spannung auf. Drive. Und zieht den Hörer den Berg hinauf zum thronenden, alles über schauenden Gipfel. Dort oben gibt es 13 Sekunden „Words Of Wisdom“. Der finale Abschluss ist „Vortex Surfer“ Ein buntes Synapsenfeuerwerk an Erregungsübertragungen verbrennt in haarsträubenden Synästhesien. Der Text hat noch ein sehr langes Echo in meinem Kopf.</span></span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
<br />Veröffentlicht in kurz mitgeschrieben Tagged: Bewusstsein, Bewusstseinserweiterung, Einsamkeit, Escape, Ewigkeit, Gleichgewicht, Kampf, Kosmos, Leere, Loch, Motorpsycho, Musik, Richtigkeit, Symbol, Vergänglichkeit, Verliebtsein, Verstimmung, Wirklichkeit <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/148/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/148/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/148/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/148/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/148/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/148/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/148/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/148/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/148/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/148/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/148/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/148/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/148/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/148/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=148&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Nachtfieber</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 01:59:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Patschnass aufgewacht. Der Schlaf war nicht erholsam. Böse Fieberträume. Schwindel und keine Kraft. Das Telefon klingelt, aber es ist niemand mit dem ich sprechen möchte. Kaffee. Mehr Schwindel. Puls rast. Musik. Nein, doch nicht. Kann nichts hören. Ich lege mich wieder hin. Das Telefon weckt mich. Ich bin stark! Aber es geht mir nicht so [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=144&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong><em><span style="color:black;"><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Patschnass aufgewacht. Der Schlaf war nicht erholsam. Böse Fieberträume. Schwindel und keine Kraft. Das Telefon klingelt, aber es ist niemand mit dem ich sprechen möchte. Kaffee. Mehr Schwindel. Puls rast. Musik. Nein, doch nicht. Kann nichts hören. Ich lege mich wieder hin.</span></span></span></em></strong></p>
<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:.0001pt;text-align:justify;"><strong><em><span style="color:black;"><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Das Telefon weckt mich. Ich bin stark! Aber es geht mir nicht so gut wie ich es mir und den anderen wahr machen möchte. Gedanken auf Abwegen. Sie betätigen die falschen Schalter für die Achterbahn der Gefühle. Heiße und kalte Schauern zucken durch meinen Körper. Hunger, aber kein Appetit. Der Versuch, etwas Nahrhaftes herunterzukriegen, scheitert. Musik, mein einziger Freund. Ich verstehe Dich, doch ich kann Dich nicht hören! Oder höre ich Dich und verstehe Dich nicht?</span></span></span></em></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:.0001pt;text-align:justify;"><strong><em><span style="color:black;"><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Dieser lästige Sprühschiss! Mein Urin ist zu dunkel. Morgen hat der Arzt Zeit für mich. Morgen soll ich in meinen Geburtstag feiern! Geburtstage machen mich depressiv. Letztes Jahr ging es mir auch nicht gut. Am Schluss der Party saß ich auf dem Boden, völlig aufgelöst und weinte still vor mich hin. Nun werde ich 30! Alle reden von einem wichtigen Abschnitt im Leben. Doch was ist mit dem Leben, was ich will? Wo ist das Leben, was ich mir ausgesucht habe? Ich traue mich nicht zu fragen, ob es noch da ist! Warum ich nicht wusste, dass es so schwierig ist?? Ich wusste es ja! Es gibt halt auch Tiefen, in denen man Inspiration suchen sollte. 30. Ich habe keine Angst und keine Sorge vor dem nächsten Kapitel. Es sind</span></span></span></em></strong> <a href="http://psychonautik.wordpress.com/2007/10/11/geburtstagsereignisse/" title="Geburtstage"><strong><em><span style="color:black;"><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Geburtstage</span></span></span></em></strong></a> <strong><em><span style="color:black;"><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">im Generellen, die mich deprimieren. Man denkt über seine Freunde und sein Leben nach, fragt sich wohin man eigentlich will und was dazu geführt hat, dass man jetzt erst hier ist! Das verleitet halt immer zur philosophisch dümmsten Frage: „Was wäre, wenn&#8230;?“ Ein leichtes, überlegenes Grinsen: 30 ist nicht das Problem.</span></span></span></em></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:.0001pt;text-align:justify;"><strong><em><span style="color:black;"><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Das Telefon schreckt mich aus dem Trübsinn. Ich gehe ran, klinge verschlafen. Schön die Stimme noch mal zu hören, auch wenn es nur kurz ist. Sofort darauf wieder Telefon. Aber ich finde, ich muss heute nicht mit jedem reden! Weggedrückt. Nur weil mein Telefon Tag und Nacht an ist, heißt es ja nicht, dass mich jeder immer anrufen kann. Ich würde schon gerne mit ihnen reden, aber so nicht! Nicht heute! Ich bin ja auch online, will aber nicht gleich mit allen chatten und mich austauschen. Eine gefüllte Freundesliste macht noch keine wahren Freunde! Ich möchte folgende Statusmeldung in den Äther schicken: „Ich bin online, um Euch nah zu sein. Aber bitte lasst mich in Ruhe!“ Dieses Fieber ist ansteckend. Und es ist der Grund dafür, warum ich mich nicht traue, mich persönlich mitzuteilen. Quarantäne.</span></span></span></em></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:.0001pt;text-align:justify;"><strong><em><span style="color:black;"><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Musik geht inzwischen, Essen noch nicht. Kopfschmerzen pulsieren vom Gedankensalat. Ich muss aufhören, abschalten. Schließlich will ich mich nicht in Selbstmitleid suhlen! Wieder Telefon! Immer jemand anderes! Weggedrückt. Die Mittelchen zur dumpfen Betäubung sind sehr beschränkt. Der faule Pelz muss entfernt werden! Ich werde die Zähne putzen, mich dick einpacken und mit meinem einzigen Freund in die Wälder gehen.</span></span></span></em></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:.0001pt;text-align:justify;"><strong><em><span style="color:black;"><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">_____</span></span></span></em></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:.0001pt;text-align:justify;"><strong><em><span style="color:black;"><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Die Luft war gut. Mild, duftend. Ein goldener Herbsttag. Es roch bekannt und nostalgisch. Nach zwei Schritten aus der Haustür, drehte ich um! Heute müssen die mystischen Plätze warten. Ich ging zurück in mein Zimmer und holte meine Taschenlampe und die fingerlosen Handschuhe. Dann ging es los, schnurstracks zum Schlangenweg hinauf. Ich fühlte mich wohl! Sehr wohl, obwohl mein Körper darüber anders gedacht hat! Aber der musste ja auch die ganze Arbeit machen. Mein Geist war amüsiert und gefüllt mit Musik.</span></span></span></em></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:.0001pt;text-align:justify;"><strong><em><span style="color:black;"><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Das Ziel war das alte Kloster auf dem Berg über der Thingstätte. Der Weg dorthin war länger als ich ihn in Erinnerung hatte. Und auch mein Geist hatte manchmal schwer zu arbeiten, um dorthin zu kommen. Eine erste längere Rast legte ich an der Thingstätte ein. Es dämmerte schon, als ich ankam. Aber es waren noch einige Leute da. Ich besann mich auf die Musik.</span></span></span></em></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:.0001pt;text-align:justify;"><strong><em><span style="color:black;"><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Im Halbdunkel ging ich zum Kloster hinauf. Das Tor war wie erhofft nicht verschlossen und mit der Taschenlampe suchte ich mir den Weg. Ich fand ein Plätzchen auf den Resten einer Wand am hintersten Ende. Auf die Mauern hätte ich mich gerne gesetzt oder in den Turm, aber bei den herrschenden Lichtverhältnissen sollte man am Boden bleiben. Ich bereitete alles vor und habe sicher wie ein blöder Prolet ausgesehen, als ich meinen Computer mitten in der Wildnis ausgepackt habe. „Wenn jemand lästert, kriege ich es nicht mit!“, dachte ich und setzte meine großen Kopfhörer auf. Mit einem Schlag war es dunkel und nur die grünen Buchstaben leuchteten zur Musik.</span></span></span></em></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:.0001pt;text-align:justify;"><strong><em><span style="color:black;"><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Manchmal ist es sehr schwer, Musik zu ertragen. Und manchmal kann man nichts anderes machen, als in sie zu versinken. In diesem Fall traf beides zu! Also schrieb ich und ließ mich fallen.</span></span></span></em></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:.0001pt;text-align:justify;"><strong><em><span style="color:black;"><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Diesmal gab es keine Sternschnuppen, der Himmel war bewölkt. Ich habe einmal gesagt, dass ich keine mehr bräuchte. Das hatte ich nun davon! Immerhin war es angenehm warm und tranig kamen die Worte ins Fließen.</span></span></span></em></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:.0001pt;text-align:justify;"><strong><em><span style="color:black;"><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Als irgendwann mein Telefon klingelte, ging ich ran! Besuch kündigte sich an und ich saß am anderen Ende der Stadt alleine auf einem Berg in einem Wald. Das Treffen wurde verschoben, bis ich wieder in der Zivilisation wäre. Ich packte zusammen. Legte mich noch einen Moment zurück, weil mein Rücken vom Schleppen und schlechten Sitzen vor dem Computer schmerzte und schloss die Augen. Waldgeräusche. Wind, Knacken, Fledermäuse, Rascheln. Satter Duft wurde mir in kleinen Brisen zugewedelt. Ich blieb eine kleine Weile und fühlte die Welt ohne Musik. Ein herrliches Gefühl!</span></span></span></em></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:.0001pt;text-align:justify;"><strong><em><span style="color:black;"><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Es verschwand beim Abstieg und machte Angst und Panik Platz. Die Taschenlampe war nutzlos, der Weg zuweilen gefährlich und steil. Undefinierbare Geräusche, schnelle Schatten, das Gefühl nicht allein zu sein und vom Wald beobachtet zu werden bescherte mir Gruseln. Als ich endlich am asphaltierten Philosophenweg ankam, war ich schweißgebadet. Stadtlichter, dann ging alles sehr schnell.</span></span></span></em></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><em><span style="color:black;"><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Ich bin zufrieden. Viel und tief frische Luft eingeatmet. Mein Arzt wird auch zufrieden sein, denn er wird morgen früh auf jeden Fall etwas finden.</span></span></span></em></strong></p>
<p><!--EndFragment--></p>
<br />Veröffentlicht in kurz mitgeschrieben Tagged: Arzt, Atem, deprimiert, Geburtstag, Heidelberg, Kloster, Kopfschmerzen, Musik, Nacht, Online, Philosophenweg, Schlaf, Sternschnuppe, unterwegs, Verstimmung, Wolken, Wunsch <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/144/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/144/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/144/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/144/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/144/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/144/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/144/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=144&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Käptn Klabautermann</media:title>
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		<title>„Ja, wir fahren nach Budapest..  (aber hier sitzen unsere Füße!)“</title>
		<link>http://psychonautik.wordpress.com/2008/10/09/%e2%80%9eja-wir-fahren-nach-budapest-aber-hier-sitzen-unsere-fuse%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 00:11:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus der alten Kiste unterm Bett]]></category>
		<category><![CDATA[kurz mitgeschrieben]]></category>
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		<description><![CDATA[__________________________________________________________ „Ja, wir fahren nach Budapest.. (aber hier sitzen unsere Füße!)“ In Heidelberg Trieb zehn Tage in einem Meer aus Alkohol, inzwischen klingelt mein Schädel, die Sonne ist schon über den Horizont gekrochen, mir ist schlecht, ich schwitze, doch mein Herz pocht noch&#8230; Plötzlich fällt mir ein, ich muss noch packen, in 87 Minuten sollte [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=142&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;"><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;">
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">__________________________________________________________</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;">
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;">
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;"><u><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">„Ja, wir fahren nach Budapest..</span></span></em></span></strong> <strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">(aber hier sitzen unsere Füße!)“</span></span></em></span></strong></u></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;">
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;">
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;"><u><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">In Heidelberg</span></span></u></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Trieb zehn Tage in einem Meer aus Alkohol, inzwischen klingelt mein Schädel, die Sonne ist schon über den Horizont gekrochen, mir ist schlecht, ich schwitze, doch mein Herz pocht noch&#8230;</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Plötzlich fällt mir ein,</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">ich muss noch packen,</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">in 87 Minuten sollte ich im Zug Richtung Süden sitzen!</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;">
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;"><u><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Im Zug hinter Karlsruhe</span></span></u></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Erste, vage Informationen und Tipps über Budapest,</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">dumme Frau diagonal gegenüber von mir,</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">40 bis 50, Rad-Trikot, Fahrradhelm im Zug,</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">ob sie vielleicht Angst hat,</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">dass der Zug umkippt?!?</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Ich blende mich wieder aus&#8230;</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;">
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;"><u><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Irgendwo, wo die Sonne brennt</span></span></u></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Ich schlafe immer wieder ein,</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Leute glotzen mich an,</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">ich spüre Blicke und</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">gebe ein erbärmliches Bild ab:</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Alkoholfahne, ungeduscht und außer Stande, Kontrolle übers Wachsein zu behalten.</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Jede Haltestelle schrecke ich auf, bis ich in Konstanz ankomme!</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;">
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;"><u><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Konstanz</span></span></u></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Treffen mit meinen zwei Begleitern,</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">wollte mich eigentlich noch kurz erholen,</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">ein letztes Mal ausspannen,</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">doch ein Gepäck-Check ergab,</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">habe alle Klamotten</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">direkt aus meinem Schrank in die Tasche geworfen..</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;">
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Umdisponieren&#8230; nehme ich Snowboard-Jacke und lange Unterhosen mit?</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;">
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Countdown läuft,</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">der Dritte im Bunde ist noch nicht da,</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">wir warten,</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">in fünf Minuten fahren wir los,</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">letzter Passagier muss noch packen, im Gegensatz zu mir eher minimalistisch, der Zug wartet schon auf uns!</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;">
<p class="MsoBodyText" style="text-align:left;margin-left:70.8pt;"><a name="OLE_LINK1" id="OLE_LINK1"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">__________________________________________________________</span></span></a></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align:justify;">
<p class="MsoBodyText" style="text-align:justify;"><strong><span style="color:black;"><em><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Das sind die einzigen Aufzeichnungen, die ich noch vom Sziget in Budapest aus dem Jahr 2003 besitze. An was ich mich erinnere ist, dass mein Bruder und ich später den dritten im Bunde verloren hatten. Er hat es sich mit einer Bekanntschaft im Schlafwagen gemütlich gemacht. In Wien wurde der Zug getrennt. Er und seine Begleiterin fuhren ohne Ausweis, ohne Fahrschein, ohne Telefon, ohne Kleidung, ohne Ziel und ohne Ahnung weiter. Erst in Budapest bemerkten wir unseren Verlust. Ebenso eine andere Gruppe deutscher Festivalbesucher. Auf absurde und abenteuerliche Weise tauchte das Pärchen im Laufe des Festivals wieder auf. Besonders lebhaft in meiner Erinnerung ist die Rückfahrt, die wir mit einem gefälschten Fahrschein antraten und mit einem Getränkevorrat von einem halben Liter Cola für zwei Personen in einem brütend heißen Waggon mit kaputter Klimaanlage von Budapest nach Konstanz. Geld hatten wir natürlich auch keines mehr&#8230;</span></span></em></span></strong></p>
<p><!--EndFragment--></p>
<br />Veröffentlicht in aus der alten Kiste unterm Bett, kurz mitgeschrieben Tagged: 2003, Alkohol, Atem, Budapest, Jahrhundertsommer, Schlaf, Sziget, unterwegs, Zug <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/142/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/142/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/142/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/142/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/142/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/142/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/142/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/142/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/142/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/142/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/142/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/142/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/142/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/142/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=142&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Musikphilosophie, die Zweite.</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 03:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[kurz mitgeschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[.mp3]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist wieder Zeit sich dem richtigen Umgang mit Musik zu widmen! Diesmal geht es um die richtige Sortierung der eigenen Musiksammlung. Um es gleich vorweg zu nehmen, es gibt nicht die richtige Sortierung der eigenen Musiksammlung! Die richtige Sortierung ist ein hochkomplexes Verfahren, das nicht dazu gedacht ist, dass es einen Abschluss findet! Insofern [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=137&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Es ist wieder Zeit sich dem richtigen Umgang mit Musik zu widmen!</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Diesmal geht es um die richtige Sortierung der eigenen Musiksammlung. Um es gleich vorweg zu nehmen, es gibt nicht die richtige Sortierung der eigenen Musiksammlung! Die richtige Sortierung ist ein hochkomplexes Verfahren, das nicht dazu gedacht ist, dass es einen Abschluss findet! Insofern ist es nicht ratsam, hier weiter zu lesen, ohne die entsprechend Vorkenntnisse. Dies ist ausdrücklich kein Grundkurs, sondern ein Hauptkurs, in dem wir uns tief in abstrakte Materie bewegen werden.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Widmen wir uns einem modernen Fallbeispiel: Dj Consul (Name geändert) ist ein großer Musikliebhaber. Er hört privat viel Musik, legt amateurhaft auf und genießt Musik immer gnadenlos zu laut. (Nebenbei erwähnt, er ist ein ziemlich feiner Kerl mit einem offenkundig zu kleinem Kopf. Typ: Tagträumer-Nachtschwärmer. Gemeinsamkeiten mit realen Personen sind unbeabsichtigt und voll zufällig.) In Zeiten des iPods und der .mp3 hat er seine ganzen Cds, Lps und sogar Kassetten digitalisiert und verwaltet diese mit iTunes. Das erlaubt ihm die weitest reichenden Möglichkeiten, seine Musik zu sortieren. Dj Consul hat eine undurchschaubare Gesamtmenge an Musik und das ist das Problem: Jede Sekunde seines Daseins sucht sein Ich nach dem passenden Ausdruck für die Wirklichkeit im Sein (oder war es das Sein in der Wirklichkeit?). Auf jeden Fall wirkt sich das innere Perpetuum Mobile auch auf die Musikwirklichkeit aus. Jede Sekunde auf der Suche nach dem perfekten Lied für den Augenblick. Und dann die drängende, unumgängliche Frage, welches Lied danach kommt! Dieses Phänomen wird „Soundtracking“ genannt. Ein Teufelskreis. Auswirkungen des Soundtrackings sind vor allem Vergesslichkeit, Orientierungslosigkeit, Trance, Vereinsamung, Bewusstseinserweiterung, Größenwahn und Paranoia. Als Beispiele möchte ich hier den Typ um die 40 anführen, der die Heidelberger Plöck gerne mittags wie ein Wahnsinniger mit seinem klapprigen Damenrad entlang heizt, den 80iger-Jahre-Walkman auf Anschlag in den Ohren und dazu lautstark den 70iger-Jahre-Schlager mitsingt. Des weiteren das Mädchen, das in Werlte immer vom alten WEZ kommend durch die Passage ging. Sie hatte auch einen Walkman auf vollen Anschlag im Kopf und trällerte die Liebeslieder mit, aber immer nur in dieser Passage, weil es dort durch die winkelige Architektur ein Latenzecho gibt, das ihrem Gesang einen Halleffekt verlieh. In Berlin, Kreuzberg soll ebenfalls ein Betroffener zu Rad sein Unwesen treiben, indem er wahllos Passanten grüßt! Luftgitarre spielen, Instrumente mitsingen, ständig Kopfhörer zu tragen, als wäre man damit befreundet, Tanzen wie die Musen Dionysos´ sind fortgeschrittene Symptome des Soundtackings. Zurück zum Problem: Dj Consul kennt sich in seiner Musikwelt sehr gut aus, Soundtracking bereitet ihm Freude und er hat sein Soundtracking und die negativen Folgen noch unter Kontrolle. Er möchte Kunst schaffen, und seine Musikwelt in seine greifbare Wirklichkeit transponieren. Früher sagte man „ein Tape aufzunehmen“, heute ist es im Sprachgebrauch geläufiger den Ausdruck „eine Playlist zu exportieren“ zu verwenden. „High Fidelity“ von Nick Hornby ist ein hervorragendes Buch, das sich eindringlichst mit der Materie des „Tape Recording“ beschäftigt und mir endlich die Überleitung zurück zum roten Faden erlaubt. Dj Consul möchte im Grunde „Tapes“ aufnehmen, also Playlists, die seine musikalischen Assoziationen und Verkettungen widerspiegeln. Nick Hornbys Protagonist in „High Fidelity“ arbeitet in einem Plattenladen. Dort sind Platten meist alphabetisch und/oder auch nach Genres. Die Lösung, die Hornby in seinem Roman vorschlägt, ist eine biographische Sortierung. Die praktische Anwendung dieser Methode ist bei Platten und Cds von ganzen Alben sicher möglich, jedoch reicht sie Dj Consul nicht aus. Er möchte Lieder katalogisieren, nicht Alben ordnen. Kassetten boten zu ihrer Zeit die Möglichkeit das gleiche Lied auf verschiedenen Kassetten und hinter oder vor anderen Liedern zu platzieren. Diese Möglichkeit, private „Mixe“ zu erstellen, erlebte erst nach dem Preisverfall von beschreibbaren Cd-Rohlingen und dem der nötigen Hardware eine Renaissance. Diese Methode setze sich jedoch nicht gänzlich durch und ist durch die Fortgeschrittene Hardwaretechnik nicht mehr zeitgemäß. Heutzutage sind .mp3-Player billige Massenware, bieten jedoch umso vielfältigere Möglichkeiten „Tapes“ oder „Mixes“ zu erstellen. Dj Consul nahe stehende Kreise bezeugen, dass er sich ausgiebig mit den verschiedenen Möglichkeiten von Sortierungen befasst hat und inzwischen als Koryphäe auf diesem Gebiet gefeiert wird. Gehen wir nun auf den Lösungsweg ein, den Dj Consul als den vielversprechendsten bewertet. „Bei den verfluchten Gräbern von Börgermoor, wenn das nicht funktioniert, bring ich mich um!“, waren seine genauen Worte. Zuerst schafft man sich ein isoliertes Umfeld, das an angenehmer Gemütlichkeit nicht spart. Diffuses Licht, zum Beispiel Kerzen oder farbige Lampen, um die Atmosphäre zu dämpfen. Man sollte für diese Art der Katalogisierung viel Zeit einberechnen und seinen Lebensrhythmus auf diese ernsthafte Unternehmung ausrichten. Es sollten zur vollkommenen Konzentration auf die musikalischen Hürden, entsprechende Hilfsmittel zur Hand sein: Chips, denn das Knabbern kann als Rettungsanker aus dem „stream of consciousness “ benutzt werden. Man schwebt tief in der Musik, hat jede Realität verlassen und plötzlich ist da dieses Knabbern und Rascheln. Es juckt am Rücken am Bauch, am Hals, an den Armen und auch in den Augen. Man öffnet die Augen und stellt fest, dass das ganze Bett voll gekrümelt ist und man Bauchschmerzen hat, weil man während „Stairway To Heaven“ von Led Zeppelin die ganze Tüte Sodbrennen-Chips verdrückt hat. Marihuana oder wahlweise Haschisch, damit man sich bei „Stairway To Heaven“ oder „</span></span><a href="http://psychonautik.wordpress.com/2007/08/23/die-richtigkeit-aller-dinge-oder-der-goldene-kern/" title="Golden Core"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Golden Core</span></span></a><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">“ von</span></span> <a href="http://psychonautik.wordpress.com/2008/04/07/the-motorsourcemassacre/" title="Motorpsycho"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Motorpsycho</span></span></a> <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">noch tiefer in den „stream of consciousness“ fallen lassen kann. Getränke gegen das Pappmaul. Tabak, weil der blaue Rauch so toll aussieht bei bestimmter Musik. Und weil wir salzige Chips haben, müssen wir als Konterpart auch Weingummi und Schokolade haben, die Weiße von Nestlé und die Vollmilch von Milka. Mit tiefrotem Schwarztee starten wir die Anfangszeremonie. Der Tee darf dafür ruhig etwas länger ziehen. Etwa eine Zigarettenlänge. Dj Consul betont, dass er seine selbst gedrehten Zigaretten etwas länger raucht, als der gewöhnliche Raucher seine Filterzigarette. Seine genauen Worte waren: „Deivel, noamol! Laat mi jüst die eene Kippe fattich rökn, annas wadd mi gnörrich un dann warr ick grell, datt ick di fort platt moakn wull!! Un dann setzt it watt, min Jung. Dann prügel ick di so tau Klump wie Schmidts Harm sine Tante ehr üggene Kat tau Brei moaket hav!!! Zum Mitschreiben: Wenn ich diese Kippe nicht komplett zu ende rauche, habe ich das Gefühl, das ich keine ganze Dosis Nikotin aufgenommen habe. Woraus folgt, dass ich noch eine rauchen will und zwar diesmal ganz! Daraus folgt, das ich der Kritik meiner Umwelt ausgesetzt bin, der zu folge ich einer ungehalten Nikotinsucht fröne. Dies wiederum hat zur Folge, dass ich nicht rauche. Und die Folge ist, ich bin unternikotinisiert und äußerst ungehalten. Also lass mich in Ruhe zu ende rauchen, der Tee ist noch nicht soweit!“ Kurz darauf erklärt Dj Consul mit dem heißen Tee in den Händen das Werkzeug: „Wir arbeiten mit iTunes, was uns zwar eine alphabetische Ordnung aufoktroyiert, dafür die Musikdateien automatisch verwaltet.“ Zuerst findet eine Filterung der Interpreten statt. Es wird ein Ordner für Interpreten angelegt und jeder Interpret bekommt eine Playlist, in die nur die gewünschten Lieder des jeweiligen Interpreten eingefügt werden. Diese erste Siebung kann nicht ohne Hindernisse stattfinden, wenn sich Kollaborationen verschiedener Interpreten in der Musiksammlung befinden! Darauf werde ich eventuell in einem späteren Meisterseminar zur Musiksammlung eingehen. Die Frage, ob ein Musikstück definitiv nur einem Künstler zugeordnet wird, alle Künstler ein gleiches Recht auf ein und dasselbe Lied haben oder ob dadurch eine neue Playlist für dies Zusammenarbeit angelegt wird, lässt sich meist nur im Einzelfall erörtern! Nun wird ein weiterer Ordner für Playlists angelegt und mit Genres beschriftet. Den einzelnen Lieder der Interpreten werden nun Genres zugeteilt. Die Kategorie der Genres lässt viel Freiraum für Kreativität, denn wenn sich Lieder nicht einem einzelnen oder bestimmten Genre zuordnen lassen, erfindet man eines. Wichtig ist nur, dass man nicht zu fein filtert. Zwar wird man nicht alles in grobe Richtungen einsortieren können, doch um homogene Mixes zu erstellen, sollte die schrittweise Siebung der Musik nicht vorschnell umgangen werden. Leicht läuft man Gefahr, sich in den Genres zu verlieren und unausgegorene Mixes anzulegen. Dabei kann es notwendig sein, sich ähnelnde Genre-Playlists zusammenzulegen. Hilfreich ist auch eine Playlist für schwer einzusortierende Musik anzulegen. Hat man die Interpreten anhand der Genres gefiltert und diese auf das Minimum zusammengekocht, kommen wir zum nächsten Schritt. Genres werden in Subgenres gesplittet. Diese orientieren sich an der Grundstimmung des Liedes. Ruhig, schnell, treibend, psychedelisch, sphärisch, traurig, fröhlich sind nur einige der unzähligen Möglichkeiten. Beim Abschluss dieses Vorgangs sind sicher unzählige Nächte dahin gegangen, aber wir haben einen sehr guten Überblick über unsere Musiksammlung und beste Voraussetzungen für ein gutes Tape! Bevor man sich an einen Mix oder an ein Tape, im Folgenden nur noch Mixtape genannt, wagt, sollte man sich grundlegende Fragen stellen. Für wen ist das Mixtape? Einen Freund? Eine Geliebte? Einem Jogger oder einem Whiskytrinker. Welche Stimmung und welche Wirkung soll es hervorrufen? Trost, Sehnsucht, Hoffnung,&#8230; Worauf möchte man hinaus? Wie entwickelt man die Spannung, die im Klimax gipfelt und wie lässt man die Eruption ausufern? Das klingt alles sehr sinnlich und ist es auch. Deswegen wird hier auch nur noch ein Geheimnis der intimen Techniken des Dj Consul verraten: „Musikhören ist wie Verliebtsein! Die Musik ist eine Dame. Man sollte ihr deswegen immer sehr genau zuhören! Wenn man Glück hat, findet man die Richtige.“</span></span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
<br />Veröffentlicht in kurz mitgeschrieben Tagged: .mp3, Bewusstseinserweiterung, Dj Consul, Fidelity, Golden Core, Heidelberg, iPod, Jucken, Musik, Nacht, Perpetuum Mobile, Philosophie, Richtigkeit, Sucht, Verliebtsein, Whisky <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/137/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/137/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/137/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/137/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/137/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/137/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/137/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=137&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ich sitze am Fenster.</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Sep 2008 04:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus der alten Kiste unterm Bett]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrisches]]></category>
		<category><![CDATA[depressiv]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich sitze am Fenster. Wie immer allein. Ich betrachte das Wetter. Wie immer Regen. Sag´ warum..? Sag´ warum..! Wie immer. Niemand antwortet.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=131&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;">
<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Ich sitze am Fenster.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Wie immer allein.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Ich betrachte das Wetter.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Wie immer Regen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Sag´ warum..?</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Sag´ warum..!</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Wie immer.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin-bottom:6pt;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Niemand antwortet.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;">
<p><!--EndFragment--></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/psychonautik.wordpress.com/131/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/psychonautik.wordpress.com/131/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/131/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=131&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Schlaflos..</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Sep 2008 04:43:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[06:17 Uhr. Kein Schlaf, sondern Dröhnen. Regen, Genau 19° Celsius. In der Glotze nur geflimmerter Schrott. Dave Grohl ist als Schlagzeuger besser als als Gitarrist und Sänger. An Captain Kirk scheiden sich die Geister. Fernsehen macht doof! 06:31 Uhr. Keine Musik, keine Ruhe.Ich suche nach dem Lied, das ich nicht kenne. Keine Worte, die zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=130&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">06:17 Uhr.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Kein Schlaf, sondern Dröhnen. Regen, Genau 19° Celsius. In der Glotze nur geflimmerter Schrott. Dave Grohl ist als Schlagzeuger besser als als Gitarrist und Sänger. An Captain Kirk scheiden sich die Geister. Fernsehen macht doof!</span></span></p>
<p style="text-align:justify;font:12px Helvetica;margin:0;"></p>
<p style="text-align:justify;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">06:31 Uhr.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Keine Musik, keine Ruhe.Ich suche nach dem Lied, das ich nicht kenne. Keine Worte, die zu schreiben sind.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;font:12px Helvetica;margin:0;"></p>
<p style="text-align:justify;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">06:38 Uhr.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Alles aus. Dunkelheit und Stille. Nur der Wind und der</span></span> <a href="http://psychonautik.wordpress.com/2008/09/13/ich-sitze-am-fenster/"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Regen</span></span></a><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">.</span></span></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/psychonautik.wordpress.com/130/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/psychonautik.wordpress.com/130/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/130/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/130/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/130/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/130/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/130/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/130/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/130/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/130/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/130/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/130/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/130/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/130/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/130/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/130/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=130&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Feuer, Freunde &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 00:58:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[kurz mitgeschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[bemerkenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Brand]]></category>
		<category><![CDATA[Douglas Adams]]></category>
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		<description><![CDATA[Feuer, meine lieben Freunde, ist kein Spielzeug! Das wissen wir alle. Dass Feuer wirklich kein Spielzeug ist, wurde mir erst kürzlich durch einen kontrollierbaren Küchenbrand demonstriert: Es war Nacht, aber die Luft kochte. Ich schätze, dass ich gegen halb fünf heimkam. Ich hatte in der Bar gearbeitet und war bestimmt nicht mehr ganz nüchtern. Aber [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=126&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Feuer, meine lieben Freunde, ist kein Spielzeug! Das wissen wir alle. Dass Feuer wirklich kein Spielzeug ist, wurde mir erst kürzlich durch einen kontrollierbaren Küchenbrand demonstriert:</span></p>
<p style="text-align:justify;font:12px Helvetica;margin:0;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Es war Nacht, aber die Luft kochte. Ich schätze, dass ich gegen halb fünf heimkam. Ich hatte in der Bar gearbeitet und war bestimmt nicht mehr ganz nüchtern. Aber ich hatte Hunger und tiefgefrorene Hähnchenbrüste im Kühlschrank. Herd an, Öl in die Pfanne und die Hähnchendingens rein. Ordentlich Hitze und dann schnell die Glotze an. Zwei Minuten später war ich wieder am Herd. Das Fett begann langsam zu brutzeln. Ich suchte einen passenden Deckel, fand aber keinen. “Na gut. Erstmal den Herd von Zwölf auf Eins gestellt.” Wer meine Küche nämlich kennt, weiß dass die 12er-Platte, die derbe SchnellkochUltraheissRotglüh-Platte ist. “Sicher ist sicher, mit so einem Fettbrand ist nicht zu spaßen“, dachte ich und wendete die gefrorenen Vogelstücke. Dann legte ich diesen Fettspritzschutz über die Pfanne. Wie mag das Teil wohl wirklich heißen? Wisst ihr, was ich meine? Kreisrund, daran ein Stiel und es ist mit einem Metallsieb bespannt. Es passt hervorragend über eine Pfanne, aber vor Fettspritzern schützt es nicht. Deshalb legt ich noch einen unpassenden Deckel drauf und ging wieder vor die Glotze. Irgendwann roch es lecker und und wollte meine Mahlzeit inspizieren. Ich kämpfte mich durch etwas Rauch und bemerkte umgehend, dass meine Mahlzeit krosser ausfallen würde als geplant. Ich stellte den Herd von Eins auf Null, nahm die Pfanne vom Herd, entfernte meine Deckelkonstruktion. Ich setze die Pfanne ab, holte mir einen Teller, nahm die Pfanne und zack war es da! Etwas Fett und Wasser sind wohl auf die Herdplatte und es gab eine spontane Selbstentzündung! Was für ein toller Begriff! Welch ein tolles Feuer. Ich war fasziniert, starrte auf die 20 bis 30 Zentimeter große Flamme und hielt in der rechten Hand die fettspritzende Pfanne und mit der linken stocherte ich mit einer Gabel nach meinem heißen Hähnchen. Nachdem ich den Begriff ”spontane Selbstentzündung“ noch einmal auf meiner Zunge schmelzen ließ und beim Blick in die lodernd warme Flamme den Hergang rekonstruierte, dachte ich sofort: ”Kein Wasser!“ Ich stellte die Pfanne ab und dachte einen Augenblick über eine Löschdecke nach. Der Gedanke, wie praktisch Löschdecken wären und dass sie im Funktionsumfang sich deutlich von Handtüchern abhoben (vgl. D. Adams) endete mit der Erkenntnis: ”Wir haben keine.“ Deckel drauflegen? -Würde nicht passen und ist voller Wasser und Fett. In diesem Augenblick wurde mir klar, welchen Vorteil Handtücher gegenüber Löschdecken haben: Wir haben welche! Das erste Handtuch, das ich erspähte, war ein Trockentuch. Es war alt, ausgefranst und hatte große Löcher. ”Wenn ich es darauflege, deckt es nicht den ganzen Brand, durch die Löcher könnten die Flammen schlagen und das Tuch entfachen. Ich sollte es nass machen!“ An diesem Punkt möchte ich kurz einfügen, dass ich grandiose Lehrmeister im Umgang mit Feuer hatte! Es liegt mir sogar in den Genen, denn mein Opa war Schmied. Und seit meiner Kindheit habe ich ein großes Interesse an der Chemie, was zu sehr vielen Experimenten mit und über den Umgang mit Feuer geführt hat. Besonders erwähnen möchte ich hier Kurt und Benny. Sie waren und sind große Freunde des Energieplasmas und haben mir vieles beigebracht. Und natürlich meinen Chemielehrer Herrn Maucher! Er war für mich der Salvador Dali der Chemie, ein Virtuose der Elemente und mein absoluter Lieblingslehrer. Aber genug Lobhudelei, denn ich möchte den Spannungsbögen an dieser Stelle unterbrechen. Ich machte das Handtuch natürlich nicht nass! Ich besann mich auf mein Wissen und blies die Flamme, die inzwischen nicht mehr bedrohlich aussah, kurzerhand aus. Die Geschichte hat jedoch kein Happy-End. Die ”spontane Selbstentzündung“ schreit nach einem weiteren Versuch. Aber Feuer, Freunde, ist kein Spielzeug.</span></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/psychonautik.wordpress.com/126/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/psychonautik.wordpress.com/126/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/126/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/126/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/126/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/126/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/126/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/126/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/126/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/126/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/126/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/126/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/126/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/126/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/126/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/126/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=126&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>The MotorSourceMassacre</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 13:20:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Reden wir über Musik und steigen wir gleich tief in die Materie ein: „Roadworks 2 &#8211; The MotorSourceMassacre&#8220; von „Motorpsycho&#8220; Kurzes Jazzgeschrubbe leitet in „Grindstone&#8220; ein. Rauer Klangteppich schleift grob über den Hörsinn, das firlige Gefrickel klingt wie das Quietschen und Splittern des Schleifsteins. Acht Minuten später heilt Melodie die geschärften Ohren. Tiefes, kehlköpfiges Gurgeln, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=125&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Reden wir über Musik und steigen wir gleich tief in die Materie ein:</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;"><br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:18px;">„Roadworks 2 &#8211; The MotorSourceMassacre&#8220; von „Motorpsycho&#8220;</span></span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;"><br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Kurzes Jazzgeschrubbe leitet in „Grindstone&#8220; ein. Rauer Klangteppich schleift grob über den Hörsinn, das firlige Gefrickel klingt wie das Quietschen und Splittern des Schleifsteins. Acht Minuten später heilt Melodie die geschärften Ohren. Tiefes, kehlköpfiges Gurgeln, sanfte Gitarren, verspielte Flangereffekte und eine liebliche Stimme; „the Wheel&#8220; nimmt einen mit. Langsam nehmen Flanger und Effekte wieder zu. Das Lied wird eindringlicher. Der Klangteppich entfaltet Atmosphäre, die sich wie dichte Bläue durch den Raum zwischen den Ohren nebelt. Die verrückten Effektspielereien sträuben meinen Nackenflaum aufrecht. Wir befinden ins in der Mitte der zwanzig Minuten. Gänsehaut. Wenn man zu Synästhesien neigt, wäre hier eine gute Gelegenheit, sich vorab ins Feuerwerk zu stürzen. Intuitiv etwas lauter machen. Das sanfte Liedchen hat sich zu einem Koloss einwickelt, man hört das Rad, tief</span></span> <a href="http://psychonautik.wordpress.com/2007/06/05/man-stelle-sich-ein-grummelndes-steinig-grobes-grummen-vor/" target="_blank"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">grummend</span></span></a><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">. Ab und zu schlägt es Funken. So hört sich die Drehung eines Planeten an. So fühlt sich die Allmacht der Schwerkraft an, zermahlt den Hörer. Eine Reise ins Tiefste des Kosmos und in die Tiefen der Kräfte, die ihn zusammenhält bis im Inneren nur noch eine Schwingung ist, die allen anderen zu Grunde liegt, von der alles ausgeht, die alle anderen Schwingungen erzeugt, anregt. „Finske Skogar&#8220; ist die Bremse! Quietschend bremst es erstmal alle drehenden Assoziationen. Aus einer Restschwingung erwacht das Leben erneut. Absurder Wille zur Existenz. Plötzlich Puls. &#8222;Dreams&#8220;, wirre Träume. Bekömmlich. Flummi aus sehr weichem Kautschuk. Tiefe Träume tanzen in Trance. Wir kommen zum Kern. „</span></span><a href="http://psychonautik.wordpress.com/2007/08/23/die-richtigkeit-aller-dinge-oder-der-goldene-kern/" target="_blank"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Golden</span></span></a> <span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><a href="http://psychonautik.wordpress.com/2007/08/23/die-richtigkeit-aller-dinge-oder-der-goldene-kern/" target="_blank"></a></span><a href="http://psychonautik.wordpress.com/2007/08/23/die-richtigkeit-aller-dinge-oder-der-goldene-kern/" target="_blank"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Core</span></span></a><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">&#8220; beginnt, indem es aus „Dreams“ heraus schmilzt. Massiv unbeirrbar zielstrebig. Kein Zweifel, Rückkopplung lässt Gänsehaut schreien. Kribbeln überall. Glockenspiel, Bass und messerscharfe Gitarren, Bläser, pulsierende Effekte. Der goldene Kern anästhesiert wie eine Rückenmarksnarkose. Greifbares Urvertrauen. Ob Geburt oder Tod, dieses Lied handelt sicher nicht davon, was für uns begreifbar wäre Und wenn man denkt es gehrt nicht weiter, nicht tiefer, dann schießt es einen in die Ewigkeit Das Ego wird zu einem verschwindenden Lichtfleck. &#8222;Limbo&#8220; holt einen gemächlich zurück in die Wirklichkeit. Dann noch eine Zugabe, die wirr die 73 Minuten abrundet</span></span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/psychonautik.wordpress.com/125/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/psychonautik.wordpress.com/125/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/125/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=125&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wer ist dieser Gott und was zum Teufel will er von mir?</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 21:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin ja ein freudiger Zugfahrer, doch in letzter Zeit geschieht es immer wieder, dass mich während der Fahrt Passagiere auf Glaubensfragen ansprechen. Vor einigen Wochen bin ich von Berlin zurück nach Heidelberg gefahren. Ich hatte mir am Ostbahnhof ein ganzes Abteil gesichert. Aber schon am Hauptbahnhof, eine Station später, gesellte sich ein älterer Herr [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=113&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Ich bin ja ein freudiger Zugfahrer, doch in letzter Zeit geschieht es immer wieder, dass mich während der Fahrt Passagiere auf Glaubensfragen ansprechen. Vor einigen Wochen bin ich von Berlin zurück nach Heidelberg gefahren. Ich hatte mir am Ostbahnhof ein ganzes Abteil gesichert. Aber schon am Hauptbahnhof, eine Station später, gesellte sich ein älterer Herr zu mir und begann umgehend mich auf Schwäbisch in ein Gespräch zu verwickeln. Anfangs war das auch sehr unterhaltsam und ich lauschte seinen Erzählungen über Stuttgart, wo er als Kind mit seiner Familie vom Bodensee hinzog, Fußball und seiner Leidenschaft, die Konzerte seiner Stars (Helene Fischer, Kim Wilde, Santana, Chris DeBurgh, Chris Norman, Genesis, Police, um nur ein paar zu nennen) zu besuchen. Er berichtete von seiner Arbeit als Bahner, weswegen er nun für 20€ den ganzen Tag mit der Bahn rumkurven kann und vertraute mir an, wie schwer ihn der Verlust seiner Mutter getroffen hatte. Ich hielt ihn für sympathisch und seinen enormen Rededrang interpretierte ich als Unsicherheit. Eigentlich wollte ich auf der Fahrt schreiben, aber er hielt mich permanent davon ab, indem er einfach weiterredete und mich nicht aus dem Gespräch entließ. Es war auch kein Gespräch im eigentlichen Sinne, denn dazu hätte gehört, dass ich auch etwas gesagt hätte; dazu ließ er mir aber keine Gelegenheit. Nach zwei Stunden, in denen ich immer noch nichts gesagt hatte, kamen wir (oder besser: er) auf das Thema Religion und Gott. Er erzählte mir von Jesus, seinen Kumpels und dem heiligen Vater. Er schwärmte vom alten Papst, hielt die Pille für Sünde und gestand mir, dass er in seinem Leben nur ein Buch gelesen hätte: Die Bibel. Mittlerweile rutschte ich ungeduldig auf meinem Sitz herum und wurde unaufmerksam. Ich hätte mich am Liebsten in ein anderes Abteil umgesetzt, aber das fand ich unhöflich, schließlich wußte er, dass ich auch nach Frankfurt am Main wollte, weil ich ihm -dummerweise- gesagt hatte, dass ich auch dort umsteigen müsse. Unsympathisch wurde er mir, als er seine Whiskyflasche auspacke und sich somit der wahre Grund für seinen Redeschwall auftat: Er hatte ganz gut einen im Tee und mir war klar, je mehr er trank, umso mehr höre ich von seinem Gott! Sein erster Plastikbecher Whisky-Cola war schnell weggetrunken. Ich hatte es abgelehnt, auch etwas zu trinken. Ich wollte rauchen, mich bewegen oder zumindest in Ruhe meine Heimfahrt absitzen, aber dieser Schwabe ließ mich nicht! Ich erkannte Müdigkeit in seinen Augen und hoffte, dass er einschlief und ich mich zur Toilette und dann ins Bordbistro schleichen könnte. Und dann geschah das Wunder: Er nickte mitten im Satz weg! Erlösung, dachte ich. Ruhe, hoffte ich. Ich wollte schon gerade den allmächtigen Herrn loben und stand auf, um mich davon zu stehlen. Doch er schreckte auf und beendete seinen Satz, dem weitere folgten. Ich stand also in diesem Abteil und wollte ganz offensichtlich gehen, er saß an der Tür, machte aber keine Anstrengung mich durchzulassen. Ganz im Gegenteil; er redete weiter und weiter, als wäre sein Nickerchen nie gewesen. Es schien ihm nichts auszumachen, dass ich stand und er schien die Möglichkeit, dass ich zur Toilette müsse oder sonst wohin nicht einmal in Erwägung zu ziehen. Ich sagte, ihm dass ich zur Toilette müsse und fragte, ob er mir Platz machen könne. Ohne darauf zu antworten, reagierte er, redete aber weiter&#8230; Ich ging dann einfach und schmiedete den Plan, dass ich mich ins Bistro absetzen würde, in der Hoffnung, dass er einschlafen würde und ich erst kurz vor Frankfurt wieder mit ihm in Kontakt treten müsse. Jedoch machte ich einen grundlegenden Fehler: Ich wählte den falschen Weg zur Toilette! Um ins Bistro zu gelangen, musste ich wieder an unserem Abteil vorbei&#8230; Ich ließ mir Zeit. Hoffte, er wäre eingeschlafen, wenn ich mich daran vorbeischlich.. Leise und vorsichtig näherte ich mich dem Abteil und versuchte unbemerkt hinein zu sehen, aber er erblickte mich, grüßte mich und öffnete mir die Tür! Mist, verfluchter. Ich setzte mich wieder hinein und plante meine Flucht ins Bistro, während er mir davon berichtete, dass Gott, sein Sohn und der heilige Geist meine Freunde seien. Still murmelte ich, wenn es einen Gott gäbe, wärest Du bei Deiner Mutter und nicht hier! Ich erschrak vor mir selbst und meiner Gehässigkeit. Irgendwo auf meiner Stirn scheint geschrieben zu stehen, dass man mich vollquatschend kann. Ich rieb daran rum. Inzwischen hatte der Christ seinen Koffer geöffnet, aus dem er auch seinen Whisky geholt hatte, und ich hoffte, dass er nicht noch mehr Alkoholika zum Vorschein brachte. Das tat er nicht, jedoch wollte er das Brot mit mir brechen. Er packte Brot, Schinken, Butter, Messer, Frühstücksbrettchen und alles sonstige aus. Er bot mir zu Essen an, aber ich bedankte mich und lehnte mit den Worten ab: „Danke, ich habe keinen Hunger. Habe vorhin noch gegessen!“ Während ich das sagte, protestiere mein Magen laut. In Wirklichkeit hatte noch nichts gegessen, ich hatte Riesenhunger, doch ich wollte nichts von ihm! Ich verfluchte meine vorlaute Art, denn nachdem ich gesagt hatte, dass ich keinen Hunger habe, war jeglicher Grund, jedes Argument, warum ich ins Bistro gehen könnte, entkräftet! Ich ergab mich meinem Schicksal. Das Abteil stank nach Alkohol, Schinken und Senf und ich hörte ihm bis Frankfurt beim Reden und temporären Schnarchen zu.</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><img src="http://psychonautik.files.wordpress.com/2008/02/1-mail.jpg?w=614" alt="1-mail.jpg" /></span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Letztens war ich auf dem Weg ins Emsland, um meine Familie zu besuchen. Ich stieg in Heidelberg in den Zug und setzte mich zu einer Dame gesetzteren Alters ins Abteil. Sie legte gleich ihr Buch beiseite und wir plauschten kurz übers Wetter, was heute ausgesprochen schön war! Plötzlich passierte es, sie bemerkte, was mir auf die Stirn geschrieben stand! Ich bemerkte es daran, wie sie mit ihren Fingern auf ihrem Buch herumtippte. Sie erzählte, wo sie wohnt, was sie macht und wie sie dazu kam. Sie ist Referentin für eine überkonfessionelle Irgendwas und hat ne Ausbildung auf einer Jüngerschule oder so in Bayern gemacht&#8230; Oh Gott, dachte ich. er der könnte mir auch nicht mehr helfen. Sie erzählte von ihrem Studium, dass sie abgebrochen hatte, von ihrem leben als Stewardess, von ihrer Scheidung und ihren Suizidgedanken; die mich dann auch überkamen. Sie berichtete, wie der Glaube sie davor bewahrt hatte und ihr ein neues Leben geschenkt hätte. Interessanterweise sagte sie das Gleiche wie der Herr zwischen Berlin und Frankfurt: &#8222;Dies ist ja nicht das richtige leben, das kommt erst noch!&#8220; Und wieder brannte mir der Satz auf der Zunge, dass man sich dessen nicht sicher sein kann, dass es aber inzwischen anerkannt und philosophisch so gut wie erwiesen sei, dass es ein Leben vor dem Tod gäbe. Wieder verkniff ich mir den Zynismus, mein Gehirn schaltete aber sofort auf Durchzug. Sie plapperte und sprach davon, dass es kein Zufall sei, dass ich in dem Abteil sitze! Als ich reingekommen wäre, hätte sie sofort gewusst, dass sie mir etwas von Gott ausrichten solle! Ich fragte mich, warum er nicht selber anrufen könne. Wer ist denn dieser Gott!? Schickt Leute in die Züge, um mir Dinge von ihm auszurichten zu lassen&#8230; Auch diese Christin fuhr bis Frankfurt. Dort angekommen, zog sie einen weißen Mantel an und legte sich einen weißen Schal um. Sie sah aus wie ein Engel, ein alter Engel und ihre Worte zum Abschied waren: „Er kennt Dich! Jesus weiß, wer Du bist und was Du suchst!“ Ich fragte mich, ob er, sein Vater, der heilige Geist oder diese gesandte Botin wussten, dass ich Stunden zuvor erst vom &#8222;Teufel&#8220;, meinem Arbeitsplatz, zurückkam.. War das der Grund, weshalb Gott mir was ausrichten lässt?</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Den Rest der Bahnfahrt drängten sich mir weitere Fragen auf: Wieso schickt Gott seine Schäfchen in die Bahn zum Missionieren? Sind Bahnfahrer im Besonderen zu bekehren oder deren Seelen zu erretten? Ist Gott Lokführer oder Zugchef oder hat er eine UmweltBahnCard? Wahrscheinlich nicht. Gott hat sicher die goldene BahnCard und einen Werbevertrag mit dem Herrn Mehdorn abgeschlossen. So dass Gott für seinen Verein in der Bahn werben darf und Mehdorns Züge auf wundersame Weise alle gleichviel Verspätung haben, wodurch niemand einen mehr Zug verpasst. Wer zum Teufel ist denn dieser Gott, was denkt er sich bloß dabei und vor allem, was will er ausgerechnet von mir?</span></span></p>
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		<title>Augenwischerpoesie</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 03:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich lag in der Badewanne, als es begann! Dieses Jucken im Auge. Einmal, zweimal, dreimal kurz durchgewischt und es war gut. So schien es zumidest. Anfangs war es auch gut. Doch es war nur der Anfang. Ich scherzte noch über das Inne-Augen-Rumgwurschteln und über die Suchtgefahr solcher Tätigkeiten. „Wenn man einmal damit anfängt (sich in [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=104&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Ich lag in der Badewanne, als es begann! Dieses Jucken im Auge. Einmal, zweimal, dreimal kurz durchgewischt und es war gut. So schien es zumidest. Anfangs war es auch gut. Doch es war nur der Anfang. Ich scherzte noch über das Inne-Augen-Rumgwurschteln und über die Suchtgefahr solcher Tätigkeiten. „Wenn man einmal damit anfängt (sich in den Augen rumzugwurschteln -Anm. d. Verf.), kann man nie wieder damit aufhören!“, hallte es noch durch meinen Kopf. Aber nur noch einmal, dann hört´s ja auch auf. Das In-den-Augen-tief-und-feste-Drinrumreiben versprach Linderung. Das Jucken aber hielt dagegen und steigerte die Intensität. Dann ein weiteres Mal, etwas druckintensiver, aber das schien das Jucken nur noch unendlich schlimmer zu machen. Beim nächsten Male wurde dann schon Präzisionsarbeit geleistet: Alle Lider, alle Wimpern wurden einmassiert, als wüßte man unbewußt, daß dem Augapfel ein scheinbar endloser Kampf mit seiner eigenen Rechten bevorstünde, bevor der Gong die nächste Runde einläutete und die Finger wieder aus dem Nichts ins schon verschwommene Sichtfeld gelangen und den Augapfel heftigst nach dem verflixten Fremdkörper abgraben würden. Man drückt, langsam beginnt das Auge zu tränen und man denkt: „Dazu sind Tränen da! Sie waschen Fremdkörper heraus. Das ist so und das kann man pauschal mal so denken! Basta. Da kann man ranruminterpretieren und assoziieren wie man will, der Satz steht.&#8220; Dabei merkt man jedoch nicht, daß einem der Augapfel gleich völlig abhanden kommt, wenn man weiter so mit dem Fingernagel an der Netzhaut knibbelt. Ich bemerkte es zum Glück einen kurzen Augenblick (*mitdemaugezwinkernd* -Anm. d. Verf.) bevor es zu Spät war und hielt inne. Aus dem Inne-Augen-Drinrumreiben- und Nicht-mehr-damit-aufhören-können-Dilemma rettete mich der Abfluß. Sein tiefes Glucksen und der Halt des kleinen Kettchen vom Stöpsel machten mir ausdrücklich klar, daß ich mich noch in der Badewanne befand! Ich entstieg den Fluten und blickte in den Spiegel, und was ich da sah, erschrak mich! Ich war auf einen Meter fuffzig geschrumpft! Nein. Aber irgendwas ist passiert. Meine Haut war verschrumpelt. Aber nicht so wie als kleines Kind, wenn die Eltern einem mal wegen einenes Telefonats, wegen überkochender Milch oder wegen dem Unfug der Geschwister in der Wanne vergessen und nach einer satten halben Stunde endlich die Antwort auf die stichelnde Frage gefunden hatten, warum da immer wieder dieser zuckende Gedanke durch den Schädel blitzt, daß da noch was war. Es war schlimmer. Ich sah nicht aus wie eine Hexe, was Eltern gerne ihren Kindern sagen, die sie dann nach dem entsprechenden Zeitraum wild tobend im nassen Badezimmer wieder finden. Meine Haut hatte tiefe Furchen geworfen. Warum hat sie das getan? Ich versuchte mich in Gedanken zu vertiefen und mich zu beschäftigen, um das Auge und dessen Jucken zu verdrängen. Nimmt die Haut an Oberfläche zu? Muß sie ja, denn durch die Furchen entsteht ja mehr Oberfläche. Wie beim Hirn.. Ich nahm den Rasierer und rasierte mich einäugig. Oder nehme ich an Volumen ab, wenn ich bade? Ich zwinkerte immer mal wieder mit dem Auge, um den Tränenfluß zu beschleunigen, umso den ärgerlichen Fremdkörper heraus zu schwemmen. Nimmt die Haut mehr Oberfläche in Anspruch, weil sie sich mit Wasser „vollsaugt&#8220;? Oder war da nicht mal was mit Osmose? Gebe ich Wasser ab, um Druck auszugleichen? Wohl kaum! (Sollte ein Leser die richtige Antwort auf die Frage nach der Hexenhaut kennen, bitte ich um einen Kommentar. -Anm. d. Verf.) Osmose, Moses, der Fluß, der Nil, in dem schwamm dieses Bastkörbchen mit dem kleinen Sektenführer und Wüterich. Es muß da geschwommen haben wie der Fremdkörper auf den Tränen zwischen meinen Augenlidern.. Es war zu spät, ich verlor den Faden und alle Ablenkung war verschwunden. Ich war klar im Kopf und mein erklärtes Ziel war: Finde den Fremdkörper und hole ihn aus dem Auge! Es ist übrigens das Linke! Ich befreite das Waschbecken von meinen Barthaaren, um einen sauberen Arbeitsplatz zu haben und nicht eventuell einen zusätzlichen Fremdkörper in den Augapfel zu bekommen, dabei hörte ich ein komisches Geräusch, ein so untypisches Tropfen. Der Eimer, dachte ich! Mir ist da nämlich vor ein paar Tagen ein kleines Malheur passiert. Aber da ist eh nur etwas Brackwasser, einiges an Antirostmitteln und nun halt auch meine Barthaare drinne. Paßt schon und ich muß den Fremdkörper loswerden. Ich ließ das Auge geschlossen und pirschte mich im Dunkel heran, als es plötzlich klackte und klapperte und hopste und platschte. Ich hielt den Rasierer noch in der Hand, mit dem ich offensichtlich (*mitdemaugezwinkernd* -Anm. d. Verf.) meine Brille von der Nase geschubst habe, die dann mit dem Klacken auf den Waschbeckenrand purzelte, sich dort klappernd zusammenlegte, um weniger Luftwiderstand beim finalen Hops von der neuen Klopapierpackung unter dem Waschbecken in oben genannten Eimer zu bieten. Beim Platschen war alles klar! Ich sah den Eimer und die kreisenden Wellen vor meinem inneren Auge. Dieser Eimer, dieses Missgeschick. Es passierte bei meinem letzten Bad, genauer gesagt danach. Ich bückte mich nach meinen Kleidern, die nun mal unter dem Waschbecken lagen und beim rückartigen Wiederaufrichten hob ich das Waschbecken an, wodurch das U-Rohr aus der Dichtung unter eben jenem Waschbecken gerissen wurde. Das bemerkte ich damals erst nach dem Rasieren und Zähneputzen, und auch nur weil ich plötzlich in einer Pfütze stand, die da in diesem Maße nicht sein sollte. Seitdem scheiterten alle Versuche, es wieder an der Schraube anzubringen, die äußerst beharrlich durchs Sieb in den Abfluß führt. Selbst mit herbei geholter Hilfe (Fachkreise wissen, daß sie bereits den Namen meines Gehilfen weiter oben gelesen haben! -Anm. d. Verf.. haha -Anm. d. Lekt.), gelang es nicht, diese separat vom Gewinde des U-Rohrs zu bewegen. Selbst nach mehrmaligem Werkzeugwechsel und einer fachkundigen Beratung mit einem kleinen Grundkurs in „Klempnerei“ war die Schraube nicht zur Aufgabe zu bewegen. Insofern entschloß ich mich, den Eimer sicherheitshalber darunter stehen zu lassen. Das ist sicher schon eine Woche her, in der sich Abwasser, Barthaare, Zahnpasta aus versehentlichen Benutzungen des Beckens im Eimer angesammelt haben, zudem das Antirostmittel, das mit dem aggressiven, amerikanischen Logo, das ich absichtlich durch diesen offen Schlund hab laufen lassen und was sich nun auch in diesem Eimer zusammen mit meiner Brille mit den Kunststoffgläsern befandet. Ein Quieken schoß mir durch den Schädel. Hoffentlich sind die Gläser nicht verätzt! Ich griff in den dreckigen Eimer, holte meine Brille heraus und spülte sie wieder unter fließendem Wasser ab. Wieder dieses komische, untypische Tropfen! „Ich Idiot“, dachte ich. „Ein Wunder, daß ich heut noch nicht von einem Auto überfahren wurde. Aber so kann man ja nicht denken.“ Erlegt von meiner blinden Dummheit, rieb ich mir in einer Übersprungshandlung kurz durchs Auge. Das Jucken des Fremdkörpers war wieder da. Schnell merkte ich, daß der Fremdkörper Verstärkung bekommen hatte. Das Antirostmittel hatte das getan, was mir auf der Verpackung als zu vermeiden angeraten wurde, nämlich der Kontakt mit den Augen. Warum war mir unmittelbar klar. Immerhin spürte ich den juckenden und drückenden Fremdkörper nicht mehr ganz so intensiv. Resigniert stellte ich mich unter die Dusche und wusch die Augen und die Brille gründlich aus und ab. Der massive Wassereinsatz und nahezu epileptisches Zwinkern verflüchtigten das ätzende Brennen und zurück blieb nur eine Augenrötung zweiten Grades. Ich hoffte, mit dem Antirostmittel den Fremdkörper vielleicht nicht aufgelöst und zersetzt zu haben, aber zumindest herausgespült zu haben. Ich fühlte jedenfalls nichts mehr im Auge, was aber auch nichts heißen mußte, schließlich war es temporär total matschig. Jetzt sitze ich hier. Das Auge ist inzwischen trocken und es haben sich diese „Sandkörner&#8220; gebildet, die man auch oft nach dem Schlafen im Auge hat. Es juckt nicht mehr und beim Abknibbeln des „Sandkorns&#8220; entdecke ich den Übeltäter. Der Fremdkörper, vom „Sand&#8220; eingeschlossen, ist nur eine Wimper! Ein vages Wunschversprechen machte mich blind. Mit den dekadenten Gedanken, daß mich momentan auch keine Wünsche weiterbringen würden, bließ ich sie wunschlos und glücklich von meiner Fingerspitze.</span></span></p>
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		<title>Geburtstagsereignisse</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 15:26:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anlässlich meines neunundzwanzigsten Geburtstags gibt es nun das zu lesen, was ich an meinem fünfundzwanzigsten Geburtstag geschrieben habe, worin auch zu den Geschehnissen an meinem vierundzwanzigsten Geburtstag Bezug genommen wird! ___ Der Tag, an dem ich meinen Computer aus einer pandimensionalen Zeitschleife befreite war im Großen und Ganzen mein Geburtstag: Mein fünfundzwanzigster! Ich verbrachte den [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=101&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Anlässlich meines neunundzwanzigsten Geburtstags gibt es nun das zu lesen, was ich an meinem fünfundzwanzigsten Geburtstag geschrieben habe, worin auch zu den Geschehnissen an meinem vierundzwanzigsten Geburtstag Bezug genommen wird!</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">___</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Der Tag, an dem ich meinen Computer aus einer pandimensionalen Zeitschleife befreite war im Großen und Ganzen mein Geburtstag: Mein fünfundzwanzigster!</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Ich verbrachte den ganzen Nachmittag im Bett. Ich zog mir nur kurz den alten, weißen Bademantel über, als ich die Treppen herunterging, um im Briefkasten nach Post zu sehen. Doch ich konnte nur den täglichen Brief an meine Mitbewohnerin bergen. Wieder oben angekommen sah ich in den Spiegel. In dem Bademantel sah ich aus wie ein Schlachter! Die vielen Teeflecken wirkten wie geronnenes Blut, weswegen ich beschloss den Bademantel endlich seiner letzten Bestimmung zu kommen zu lassen..</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Stunden zuvor beauftragte ich meinen PC, die CD, die ich in seinen Schlund beförderte, auf der Festplatte zu speichern, um die Früchte intensivster Internetrecherge und monatelangen Suchens zu ernten, woraufhin sich mein PC in gewissenhaftes Summen und konzentriertes Schnarren zurückzog. Es schien ein ruhiger Tag zu werden..</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Die Minuten verstrichen wie Sekunden und ich verbrachte die Zeit hauptsächlich damit, an das Mädchen zu denken, das eine Woche zuvor aus voller Brust und reiner Seele für mich gesungen hatte.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Wie dem auch sei, Zeit verging, aber nichts passierte! Die Sonne war schon im Endspurt ihres Halbkreises, bis ich entschloss, so könnte es nicht weiter gehen! Der PC müsste doch inzwischen seine Arbeit getan haben.. Ich knuffte die Maus und während ich darauf wartete, dass mein PC sein Auge öffnete, wollte ich die CD aus seinem Rachen entladen, als mich plötzlich ein blauer Bildschirm panisch darauf hinwies, dass irgendwas nicht normal war!</span></span></p>
<div style="text-align:justify;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">In solchen Augenblicken setzt man sich erst mal hin und macht sich einen Kopf..</span></span>
</div>
<div style="text-align:justify;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Es flutschte und das Telefon klingelte. Die lieben Eltern. Wie immer gibt’s zuerst einen „Dialog“ mit der Überschrift „Fortschritt des Studiums“, daran schloss der zweite Teil „Geburtstag“ an; der zweite Teil beschränkte sich hauptsächlich auf meinen vierundzwanzigsten Geburtstag:</span></span>
</div>
<div style="text-align:justify;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Damals klingelte ebenfalls das Telefon und mein Bruder gratulierte mir. Während er das tat, hörte ich</span></span> <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">gleichzeitig</span></span> <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">meine Türklingel im Hausflur</span></span> <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">und</span></span> <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">im Telefonhörer. Bevor ich zu der Schlussfolgerung kam und sie am Telefon meinem Bruder mitteilte, dass er es war, dem ich die Türe geöffnet hatte, hatte ich sie schon geöffnet&#8230;</span></span>
</div>
<div style="text-align:justify;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Er sagte nur noch, er sei aber nicht allein und das Gespräch war beendet! Ich hörte mindestens sechs Füße die Treppen raufkommen.. Ich hatte kein Problem damit, meinem Bruder, meiner Schwester und meiner Mutter zu zeigen, was ich von unangemeldeten Besuchen und unerwarteten Überraschungen generell hielt!</span></span>
</div>
<div style="text-align:justify;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Seitdem muss ich Seitenhiebe auf Kosten meiner Gastfreundlichkeit hinnehmen, die immer mit diesem Satz enden: „Wir würden Dich ja gerne besuchen kommen, aber wir dürfen ja nicht!“</span></span>
</div>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Nach den telefonischen Gratulationen zu meinem fünfundzwanzigsten Geburtstag und den obligatorischen Sticheleien, die erwartungsgemäß eben jenem Satz endeten, hatte das blaue Auge der Flimmerkiste die panische Hektik abgelegt und blickte wie gelähmt ins Nichts.</span></span></p>
<div style="text-align:justify;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Ich fragte mich, ob man sich andauernd um solche Dinge einen Kopf machen müsste oder ob ich ein heißes Bad nehmen sollte, um endlich aus dem Pyjama herauszukommen.</span></span>
</div>
<div style="text-align:justify;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Ich beantwortete beides mit „Ja“, ließ Wasser in die Wanne und blies den blauen Rauch über den blauen Bildschirm, während ich die „Esc“-Taste drückte.</span></span>
</div>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/psychonautik.wordpress.com/101/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/psychonautik.wordpress.com/101/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/101/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=101&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Käptn Klabautermann</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Aufgrund des heutigen Datums&#8230;</title>
		<link>http://psychonautik.wordpress.com/2007/09/11/flammende-flugzeuge/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Sep 2007 07:37:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus der alten Kiste unterm Bett]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrisches]]></category>
		<category><![CDATA[11. September]]></category>
		<category><![CDATA[9/11]]></category>
		<category><![CDATA[Absturz]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[deprimiert]]></category>
		<category><![CDATA[Flugzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>

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		<description><![CDATA[Flammende Flugzeuge Nieseln durch die Grauen Wolken vom Hoffnungsblauen Himmel herab. Glassplitter, Explosionen, Giftig fauchende Rauchwände. Geschrei und Tod Vermengen sich mit Lichterlohen Sirenen. Hochhäuser und Menschen Sacken in sich zusammen. Alle Wege sind mit Dem öligen Dunst der Schuld und Betroffenheit Bedeckt- darin gespiegelt: Der verheißungsvolle Regenbogen, Der schillernd unwirkliche, Nie zu erreichende Schatz. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=100&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Flammende Flugzeuge</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Nieseln durch die</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Grauen Wolken vom</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Hoffnungsblauen Himmel herab.</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Glassplitter, Explosionen,</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Giftig fauchende Rauchwände.</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Geschrei und Tod</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Vermengen sich mit</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Lichterlohen Sirenen.</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Hochhäuser und Menschen</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Sacken in sich zusammen.</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Alle Wege sind mit</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Dem öligen Dunst der</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Schuld und Betroffenheit</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Bedeckt- darin gespiegelt:</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Der verheißungsvolle Regenbogen,</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Der schillernd unwirkliche,</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Nie zu erreichende Schatz.</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Tränen spülen Seelen,</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Wie Regen den Beton.</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Doch: Tränen löschen keine Brände.</span></span></p>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/psychonautik.wordpress.com/100/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/psychonautik.wordpress.com/100/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/100/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/100/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/100/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/100/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/100/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/100/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/100/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/100/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/100/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/100/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/100/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/100/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/100/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/100/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=100&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Käptn Klabautermann</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Staub</title>
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		<comments>http://psychonautik.wordpress.com/2007/09/11/staub/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2007 03:36:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrisches]]></category>
		<category><![CDATA[Ewigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Staub]]></category>
		<category><![CDATA[Vergänglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirken]]></category>
		<category><![CDATA[Wirklichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Staub Regenbogen erleuchtet trügerisch Feuer Farben brennen Welken ewiger Istigkeit Asche war und wird<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=99&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center" style="text-align:center;"><font face="Georgia" size="4"><br /></font></p>
<p align="center" style="text-align:center;"><font face="Georgia" size="4"><br /></font></p>
<p align="center" style="text-align:center;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Staub</span></font></span></p>
<p align="center" style="text-align:center;"><font face="Georgia" size="4"><br /></font></p>
<p align="center" style="text-align:center;">
<p align="center" style="text-align:center;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Regenbogen erleuchtet trügerisch Feuer</span></font></span></p>
<p align="center" style="text-align:center;"><font face="Georgia" size="4"><br /></font></p>
<p align="center" style="text-align:center;">
<p align="center" style="text-align:center;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Farben brennen</span></font></span></p>
<p align="center" style="text-align:center;"><font face="Georgia" size="4"><br /></font></p>
<p align="center" style="text-align:center;">
<p align="center" style="text-align:center;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Welken ewiger Istigkeit</span></font></span></p>
<p align="center" style="text-align:center;"><font face="Georgia" size="4"><br /></font></p>
<p align="center" style="text-align:center;">
<p align="center" style="text-align:center;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Asche war und wird</span></font></span></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/psychonautik.wordpress.com/99/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/psychonautik.wordpress.com/99/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/99/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/99/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/99/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/99/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/99/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/99/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/99/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/99/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/99/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/99/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/99/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/99/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/99/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/99/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=99&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Richtigkeit Aller Dinge oder Der Goldene Kern</title>
		<link>http://psychonautik.wordpress.com/2007/08/23/die-richtigkeit-aller-dinge-oder-der-goldene-kern/</link>
		<comments>http://psychonautik.wordpress.com/2007/08/23/die-richtigkeit-aller-dinge-oder-der-goldene-kern/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Aug 2007 01:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[kurz mitgeschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[Emsland]]></category>
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		<category><![CDATA[Golden Core]]></category>
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		<category><![CDATA[Zug]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nacht war hart! Ich war in der Bar. Dort gab es Katzennachwuchs und die kleinen Biester flitzen überall herum. Aus Angst, die Kleinen könnten zertreten werden, wurde ein Schild aufgehängt. Außer den üblichen Verdächtigen war niemand da und so ergab ich mich dem ewigen Schicksal als Zuhörer. Ein junger Stammgast, wollte seine Geschichte loswerden [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=89&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Die Nacht war hart! Ich war in der Bar. Dort gab es Katzennachwuchs und die kleinen Biester flitzen überall herum. Aus Angst, die Kleinen könnten zertreten werden, wurde ein Schild aufgehängt.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><br /></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><img src="http://psychonautik.files.wordpress.com/2008/03/fotoschild1.jpg?w=480&#038;h=359" width="480" height="359" alt="fotoschild1.jpg" /></span></span></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Außer den üblichen Verdächtigen war niemand da und so ergab ich mich dem ewigen Schicksal als Zuhörer. Ein junger Stammgast, wollte seine Geschichte loswerden und erzählte von seinem Vater. Dazu pseudosentimentales Geplänkel&#8230; Gelangweilt und mit der Notiz im Kopf, mich das nächste Mal von dem Typen fernzuhalten, ging ich irgendwann heim. Hellwach, doch kein Schlaf, der mich erlöste.</span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:black;"><br /></span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><br /></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">17:05</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Ankunft in Köln:Ich wollte mich mit meinen Emsköppen treffen, doch es hat niemand Zeit. Also sitze ich alleine vorm Dom. Plötzlich ein freundliches &#8222;Hallo&#8220; von hinten. Der Tonfall klingt, als hätte mich jemand erkannt. Ich drehe mich um, sehe aber niemand bekannten. Das Gesicht zur Stimme sieht nett aus, weswegen ich ich die Frage bejahe, ob sie sich neben mich setzen darf. Kaum sitzt sie neben mir, zückt sie eine Werbematerial und will mich von ihrer Hilfsorganisation überzeugen! &#8222;In die Falle getappt,&#8220; denke ich, während sie mir bereits skizziert, worum es geht. Sie will Geld, keine Unterschrift. Geld, um bedürftigen Familien in der 3.Welt trächtige Kühe zu schenken! Keine schlechte Idee, aber da hat sie einfach den falschen erwischt. Ich falle ihr ins Wort und reisse das Gespräch an mich. Ich erkläre ihr, dass ich es für unverantwortlich halte, trächtige Kühe an Arme und Bedürftige zu verschenken, weil die gemeine Kuh ein hochaggressives, sehr gefährliches Tier ist und gerade während deer Trachtzeit und auch nach der Geburt des Kalbs völlig unberechenbar ist und insofern eine massive Gefahr für Leib und Leben darstellt. Sichtlich irritiert bedankt und verabschiedet sie sich mit vorgefertigten Floskeln und einem Gesichtsausdruck voller Unverständnis bei/von mir.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><br /></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><img src="http://psychonautik.files.wordpress.com/2008/03/dombild11.jpg?w=480&#038;h=359" width="480" height="359" alt="dombild1.jpg" /></span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><br /></span></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">17:48</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Es geht tiefer in den Norden. Wieder fand ich ohne Probleme einen gemütlichen Raucherplatz. Ob es ander Kleidung oder am Aussehen liegt, weiß ich nicht, aber schon jetzt erkenne ich, wer mit ins Moor der norddeutschen Tiefebene fährt.Wie immer Soldaten an Board. Sie unterhalten sich über das blinde Zerlegen eines G36. Das wird wohl ein Maschinengewehr sein, denke ich mir. Sie prahlen mit Ihren Zerlegezeiten und meine Gedanken kreisen um die Vorstellung, was wäre, wenn ich bei der Bundeswehr gelandet wäre: Zelten im Wald, Biertrinken, mit echten Waffen ballern, Panzer fahren,&#8230; In meiner Vorstellung ein lustiges Freizeitcamp. Hätte ich das lieber gemacht, als orientierungslose, alte Damen durch die Gegend zu kutschieren, Körperpflege von Behinderten und die Büroarbeit für meine inkompetenten Vorgesetzten? Vielleicht wäre ich dann jetzt Kampfjetpilot&#8230; Undenkbar!</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">18:18</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Düsseldorf. Ich schreibe Notizen nieder. Fridolin blickt mich an (siehe Bild). Er begleitet mich seit Jahren auf fast allen InterCity-Reisen und irgendwann habe ich ihn Fridolin getauft.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><br /></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"></p>
<p></span></span></p>
<div style="text-align:center;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><img src="http://psychonautik.files.wordpress.com/2008/03/fridolin11.jpg?w=480&#038;h=359" width="480" height="359" alt="fridolin1.jpg" /><br /></span></span>
</div>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><br /></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">19:28</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Bin gleich in Münster. Die Häuser sehen hier anders aus. Backstein gefällt mir besser als die verputzten Häuser im Süden. Ich bin in der norddeutschen Tiefebene.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">19:46</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Maisfelder und scheinbar unendliche Weiten. Mich wundert, dass das Wetter so gut ist.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">19:50</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Immer noch kein W-Lan-Netz empfangen, dafür Moby im Ohr passend zum farbenprächtigen Sonnenuntergang.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">20:01</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Wir verlassen Rheine. Noch zwei Haltestellen, dann bin ich in der Stadt, die sich auf &#8222;Deppen&#8220; reimt. Hier habe ich viel Zeit verbracht. Das Haus in der Marktstiege 43 soll schon lange abgerissen sein. Das waren wilde Jahre.. 20 km zum nächsten CoffeeShop in Emmen (NL), ekstatische Parties, entrückte und verrückte Menschen. Wo mögen die alle geblieben sein? Mit den wichtigen bin ich zwar noch in Kontakt, aber der Rest ist untergegangen oder untergetaucht.Die Häuser an den schienen werden spärlicher. Es überwiegen Äcker, Wälder und Land(wirt)schaft. Es sitzen nur noch Emsländer und Ostfriesen im Zug; nur wenige Plätze sind belegt. Es sind genau die Gesichter, die ich erwartet habe. Gleich noch eine halbe Stunde im Auto, dann bin ich wieder dort, von wo aus ich so weit weg wollte.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><br /></span></p>
<div style="text-align:center;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><img src="http://psychonautik.files.wordpress.com/2008/03/leerzug11.jpg?w=480&#038;h=359" width="480" height="359" alt="leerzug1.jpg" /><br /></span></span>
</div>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><br /></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">20:14</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Nun sind wir im Emsland. Zwei Sonnen starhlen mich an. Die echte und ihr Spiegelbild. Das Atomkraftwerk erinnnert mich an Spargel! Hier in Lingen sind die leute sehr stolz, dass ihr Spargel immer zwei Wochen früher fertig ist. Das liegt am warmen Kühlwasser des AKWs, das die Umgebung entscheidende zwei/drei Grad erwärmt, so dass der Spargel schneller reifen kann.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">20:30</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Inzwischen sind mehr Windkrafträder als Häuser zu sehen.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">20:38</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Ich steige in Meppen aus und werde von meinem Vater abgeholt. Jetzt noch eine halbe Stunde mit dem Auto, dann ist die Reise zuende.Im Auto erblicke ich plötzlich beim Überqueren der Nordradde einen wunderbaren Bodennebel und sage: &#8222;Wenn Du kannst, fahre rechts ran.&#8220; In meiner Fotomanie wollte ich die Landschaft knipsen, um die Bilder hier zu veröffentlichen. Mein Vater, schwerhörig, verstand nur: &#8222;Fahr rechts ran&#8220;, und trat erschrocken und irritiert in die Bremsen!! &#8222;So war das nicht gemeint&#8220;, und bis ich ihm erklärt hatte, dass es sich nicht um einen Notfall, sondern um ein Bild handelte, war die Szenerie lang vorbei.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><br /></span><span style="color:black;"><br /></span></p>
<div style="text-align:center;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><img src="http://psychonautik.files.wordpress.com/2008/03/meppen11.jpg?w=480&#038;h=359" width="480" height="359" alt="meppen1.jpg" /><br /></span></span>
</div>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><br /></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">21:17</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Ankunft in Werlte. Steter Wandel. Bauliche Neuerungen, die das Dörfchen weiter verunstalten. Daheim: Famileienessen.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">22:38</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Ich gehe in den Garten, um eine Zigarette zu rauchen. Die Nacht ist sternenklar, die Luft feucht und mild. Vom ganzen Sitzen sind die Füße ganz taub. Ich gehe auf und ab, rauche noch eine und stelle fest, je länger man in die Sterne schaut, umso mehr werden es.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">22:59</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Ich hole mir einen GArtenstuhl und platziere ihn mitten auf der Rasenfläche. Ich lege mich hinein und blicke in die Sterne. Was sich einem bei so einem Blick auftut, kann man und sollte man nicht versuchen, in Worte zu fassen.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">23:54</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Es ist frisch geworden und ein brummendes Auto auf der entfernten Landstrasse holt mich auf die Erde zurück. ich gehe ins Haus.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">23:55</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Ich komme mit einer Decke und Musik wieder raus. Ich mache es mir unterm Himmelszelt gemütlich und stelle fest: Die erde hat sich gedreht! Die Sternenkonstelation, die ich gegen zwanzig vor elf beobachtet habe, hat innzischen eine anddere Position am Horizont. Zugegeben, es ist derweil allgemein bekannt, dass die Erde sich dreht. Dennoch ist es spektakulär, Zeuge kosmischer Bewegung zu sein. Solche Beobachtungen holen einen zurück in die Wirklichkeit und beseelen den Beobachter mit einem Gefühl von der Richtigkeit aller Dinge und als wäre das nicht genug warmes Kribbeln im Bauch, erklingt &#8222;The Golden Core&#8220; über die Musikknöpfe in den Ohren.Ich falle tief in die Sterne, ob sie mir wohl noch mehr Geheimnisse preisgeben? Es scheinen immer mehr zu werden. Worte wie Bestimmung, Schicksal, Zufall, Möglichkeit und Sinn schiessen mir durch den Kopf. Die grummenden Klänge klingen wie das steinige Grummen der Erddrehung. Ich lasse gestirn und Musik freien Lauf- lasse es willenlos über mich ergehen. Alle Luken sind geöffnet, alle Sensoren auf Empfang. Plötzlich, aber bewußt ein Augenzwinern der Nacht: Eine Sternschnuppe!</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">02:00</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Ich lag noch eine Weile in den Sternen versunken im Garten, bis schließlich Wolken wie ein Vorhang vor die Bühne zogen und ich mit dem wohlig behüteten Gefühl auf die Erde zurückkam, drei Sternschnuppen in einer Woche gesehen zu haben.</span></span></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/psychonautik.wordpress.com/89/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/psychonautik.wordpress.com/89/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/89/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=89&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Schlaflosigkeiten</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Aug 2007 03:02:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:justify;">
<div style="text-align:left;">
    <font face="Georgia" size="4"><br /></font></p>
<div style="text-align:center;">
      <font face="Georgia" size="4"><br /></font>
    </div>
</p></div>
<div style="text-align:center;">
    <span style="text-shadow:rgba(0,0,0,0.329412) 1px -1px 9px;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Es ist wieder spät. Ich bin müde. Der ganze Tage zog plätschernd an mir vorbei. Zeit für Schlaf. Meine Gedanken schweifen ins Leere, lassen sich nicht mehr fassen und fast schon im Traum bin ich unterwegs durch die Straßen&#8230; Ich gehe schwankend. Nur die Straßenlaternen; kurz vor Zwielicht. Ich schrecke auf, bin wieder wach. Käfer ditschen an meine Wand. Immer wenn Insekten ins Zimmer drängen, beginnt es gleich zu regnen. Ich bin wach. Ich rauche eine, trinke Wasser. Ich bin müde, will schlafen. Ich muss schlafen. Ich bin noch wacher. Vielleicht ein ermüdender Spaziergang&#8230; Es regnet. Ich schliesse das Fenster. Mache frustriert das TV an. Wütend schalte ich es wieder aus. Musik! Und dann auf die Träume, fertig&#8230;, los! Wo war ich? Unterwegs&#8230; die Straße, das Licht. Dämmer beschleicht mich, Gedankenfarbe fließt in Traumklang. Die Geräusche der an die Wand klatschenden Käfer werden zu Schritten. Ich bin nicht allein! Das Bild von einem schwarzen Zauberzylinder huscht durch mein Bewusstsein. Die Frage, was die Hand eines Zauberers da herausholen würde, weicht unvermittelt einer steinharten Antwort. Reihenhaus. Ich bin wach. Es hat aufgehört zu regnen. Während ich das Fenster wieder öffne, um die Insekten rauszulassen, bemerke ich, dass die Morgendämmerung wesentlich schöner klingt, als sie sich anfühlt! Es ist wieder früh. Ich bin müde.</span></font></span></span><font face="Georgia" size="4"><br /></font>
  </div>
</div>
<div style="text-align:justify;"></div>
<div style="text-align:justify;"></div>
<div style="text-align:center;">
  <font face="Georgia" size="4"><br /></font>
</div>
<div style="text-align:left;">
  <font face="Georgia" size="4"><br /></font>
</div>
<div style="text-align:center;">
  <font face="Georgia" size="4"><br /></font>
</div>
<div style="text-align:center;">
  <span style="font-family:'Trebuchet MS';font-weight:bold;font-style:italic;"><span style="font-weight:normal;font-style:normal;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;"><img src="http://psychonautik.files.wordpress.com/2007/08/romerstrase.jpg?w=452&#038;h=339" height="339" width="452" /></span></font></span><br /></span>
</div>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/psychonautik.wordpress.com/44/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/psychonautik.wordpress.com/44/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/44/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/44/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/44/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/44/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/44/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/44/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/44/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/44/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/44/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/44/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/44/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/44/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/44/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/44/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=44&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Alltagsanalogien</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Aug 2007 18:02:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alkoholfreies Bier ist analog zu fleischloser Wurst. Der Gottesbezug in der europäischen Verfassung wäre analog zu einer Zeitreise in die geistige Epoche vor der Aufklärung. Das Rauchverbot in Kneipen und Bars ist analog zu Toiletten, auf denen man zwar kacken , aber nicht pinkeln darf. Analoge Uhren, deren Zeiger nicht eindeutig auf die Striche der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=43&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Alkoholfreies Bier ist analog zu fleischloser Wurst.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Der Gottesbezug in der europäischen Verfassung wäre analog zu einer Zeitreise in die geistige Epoche vor der Aufklärung.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Das Rauchverbot in Kneipen und Bars ist analog zu Toiletten, auf denen man zwar kacken , aber nicht pinkeln darf.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Analoge Uhren, deren Zeiger nicht eindeutig auf die Striche der Kreiseinteilungen zeigen, sondern ungenau dazwischen, sind analog zu den Aussagen über Anschlusszüge von Bahnangestellten im Fernverkehrsnetz.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Das Festhalten an der Konstante der Vakuumlichtgeschwindigkeit ist anlog zu dem Festhalten am Weltbild vor der Kopernikanischen Wende.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Das Hintertürproblem der deutschen Stammzellenforschung ist analog zu dem Hintertürproblem der niederländischen Cannabiswirtschaft.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Realität und Wirklichkeit sind analog zu Traum und Wunsch.</span></span></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/psychonautik.wordpress.com/43/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/psychonautik.wordpress.com/43/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/43/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/43/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/43/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/43/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/43/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/43/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/43/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=43&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Käptn Klabautermann</media:title>
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		<title>Gassenwanderung</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jul 2007 22:04:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich ziehe durch die Straßen. Mein Mojo versickerte zum späten Tag in Bläue. Schwankend sucht mich nun ruhiger Frieden. So wandere ich durch die Gassen. Das Kopfsteinpflaster scheint komisch klein zu sein. Ein Grinsen in meinem Gesicht. Ich versuche, es zu verstecken, es nicht zu einem inbrünstigen Lachen werden zu lassen. Der Regen klatscht mir [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=40&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;" align="center"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Ich ziehe durch die Straßen. Mein Mojo versickerte zum späten Tag in Bläue. Schwankend sucht mich nun ruhiger Frieden. So wandere ich durch die Gassen. Das Kopfsteinpflaster scheint komisch klein zu sein. Ein Grinsen in meinem Gesicht. Ich versuche, es zu verstecken, es nicht zu einem inbrünstigen Lachen werden zu lassen. Der Regen klatscht mir ins Gesicht. Völlig außer Atem gehe ich auf belebter Straße, auf der Suche nach dem geraden Weg. Alles ist so seltsam und surreal&#8230; die Kneipen, Schilder und all die Passanten, alles ist soweit weg; wie diese Eine. Alles ist so unerreichbar weit entfernt. Ich gehe durch die Straßen. Der Wind zieht wie ein kalter Schauer durch die Kleidung. Ich lache, doch verkneife mir jeden Ausschrei. Millionen Seiten brennen auf meiner Zunge, doch ich schweige. Meine Füße sind soweit weg. Ich versuche mein Grinsen unter Kontrolle zu bringen. Niemand könnte mir dieses warme Gefühl nehmen.. und so wandere ich die alten Gassen entlang.</span></span></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/psychonautik.wordpress.com/40/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/psychonautik.wordpress.com/40/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/40/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=40&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Käptn Klabautermann</media:title>
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		<title>Zug zuckelt zügig zögernd zum Ziel</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jul 2007 23:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[kurz mitgeschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnhof]]></category>
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		<category><![CDATA[Kulturlandschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Osnabrück Hbf 15:38 -Abwechselnd schwimmen gelbe Meere in den sanften Wogen aus Grün, bis der Zug fast schwebend in die industrielle Kulturlandschaft am Rande des Ruhrgebiets taucht. Dortmund Hbf 16:35 -Reihenhäuser, Graffiti und Stahl. Werbung und Glas. Am Bahnhof beschäftigen sich die Menschen rastlos mit Beruhigendem- alle Klassen, alle Rassen, jeder Stand, jeder Mensch ist [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=37&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:justify;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Osnabrück Hbf</span></span>
</div>
<div style="text-align:justify;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">15:38 -Abwechselnd schwimmen gelbe Meere in den sanften Wogen aus Grün, bis der Zug fast schwebend in die industrielle Kulturlandschaft am Rande des Ruhrgebiets taucht.</span></span>
</div>
<div style="text-align:justify;">
  
</div>
<div style="text-align:justify;"></div>
<div style="text-align:justify;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Dortmund Hbf</span></span>
</div>
<div style="text-align:justify;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">16:35 -Reihenhäuser, Graffiti und Stahl. Werbung und Glas. Am Bahnhof beschäftigen sich die Menschen rastlos mit Beruhigendem- alle Klassen, alle Rassen, jeder Stand, jeder Mensch ist am Bahnhof allein.</span></span>
</div>
<div style="text-align:justify;"></div>
<div style="text-align:justify;">
  
</div>
<div style="text-align:justify;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Hagen Hbf</span></span>
</div>
<div style="text-align:justify;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">16:56 -Ein toter Zug ruht auf dem rostigen Abstellgleis. Das unterste Trittbrett ist kaputt. Im Bahnhof küsst sich ein Paar, überrascht, dass ihre Gefühle die gleichen geblieben sind- sie weint, er streichelt ihren Po.</span></span>
</div>
<div style="text-align:justify;"></div>
<div style="text-align:justify;">
  
</div>
<div style="text-align:justify;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Wuppertal Hbf</span></span>
</div>
<div style="text-align:justify;">
  <span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">17:13 -Verfallene Häuser beim Bahnhof verstecken sich ängstlich vor dem Abriss. 13 Minuten Verspätung, ob ich den anderen Schnellzug in Mainz bekomme? Irgendwo dazwischen sitze ich. Der Zug hält und der Zug fährt. Ich beobachte und schreibe heimlich mit&#8230; Erst auf den Reiseplan, dann in den Computer. Den Reiseplan lasse ich im Zug liegen; seine Reise wird länger als meine dauern!</span></span>
</div>
<p align="center">
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/psychonautik.wordpress.com/37/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/psychonautik.wordpress.com/37/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/37/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=37&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Käptn Klabautermann</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Man stelle sich ein grummelndes, steinig grobes Grummen vor&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jun 2007 21:25:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrisches]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Erdrotation]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichgewicht]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirbel]]></category>

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		<description><![CDATA[Hörst Du die Sonne knistern/ Wolken flüstern mit den Vögeln/ Staub zieht amüsiert seine kreisenden Wirbel/ Genügsam liegt der dämpfende Schleier der Hitze über der Stadt/ - die Menschen sind anders/ sie beklagen sich immer noch –doch mit einem verkniffenen Lächeln im Gesicht/ Und wenn man genau zuhört/ vernimmt man das grummende Drehen der Erde/ [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=24&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;" align="center">
<p style="text-align:center;" align="center">
<p style="text-align:center;" align="center">
<p style="text-align:center;" align="center"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Hörst Du die Sonne knistern/</span></span></p>
<p style="text-align:center;" align="center"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Wolken flüstern mit den Vögeln/</span></span></p>
<p style="text-align:center;" align="center"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Staub zieht amüsiert seine kreisenden Wirbel/</span></span></p>
<p style="text-align:center;" align="center"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Genügsam liegt der dämpfende Schleier der Hitze über der Stadt/</span></span></p>
<p style="text-align:center;" align="center"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">- die Menschen sind anders/</span></span></p>
<p style="text-align:center;" align="center"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">sie beklagen sich immer noch</span></span></p>
<p style="text-align:center;" align="center"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">–doch mit einem verkniffenen Lächeln im Gesicht/</span></span></p>
<p style="text-align:center;" align="center"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">Und wenn man genau zuhört/</span></span></p>
<p style="text-align:center;" align="center"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">vernimmt man das grummende Drehen der Erde/</span></span></p>
<p style="text-align:center;" align="center"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">das wispernde Versprechen/</span></span></p>
<p style="text-align:center;" align="center"><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;">dass gar nichts von Bedeutung ist..</span></span></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/psychonautik.wordpress.com/24/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/psychonautik.wordpress.com/24/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/24/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/24/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/24/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/24/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/24/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/24/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/24/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/24/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/24/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/24/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/24/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/24/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/24/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/24/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=24&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Drei bemerkenswerte Personen</title>
		<link>http://psychonautik.wordpress.com/2007/05/27/drei-bemerkenswerte-personen/</link>
		<comments>http://psychonautik.wordpress.com/2007/05/27/drei-bemerkenswerte-personen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 May 2007 05:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[kurz mitgeschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[bemerkenswert]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Wetter war sehr schwül, schon seit Tagen staute sich die Hitze unter der Wolkendecke und die Luft konnte man schneiden. Ich arbeitete in meiner Spelunke, dort war die Luft noch schlechter. Mein Blut schwamm im Alkohol und mein Körper fühlte sich von innen an wie ein verklebter Blasebalg. Weit nach Ladenschluss knallte ich meinen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=22&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;font-weight:normal;">Das Wetter war sehr schwül, schon seit Tagen staute sich die Hitze unter der Wolkendecke und die Luft konnte man schneiden. Ich arbeitete in meiner Spelunke, dort war die Luft noch schlechter. Mein Blut schwamm im Alkohol und mein Körper fühlte sich von innen an wie ein verklebter Blasebalg.</span></span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;font-weight:normal;">Weit nach Ladenschluss knallte ich meinen Ellenbogen auf die Theke und dreht meine Mütze wie Stallone in “Over the Top”. Ich ließ meinen Motor an und hoffte, dass jemand mich herausforderte. Und tatsächlich: Es war Zwei-Finger-Joe! Dieser hat interessanterweise zwei Finger und einen Daumen, zudem ist er Linkshänder! Ich fragte mich, was ich tun würde? Wird er mich besiegen? Soll ich ihn gewinnen lassen? Darf ich diese Hand wirklich belasten? Erstaunlicherweise schmiegten sich seine zwei Finger und der Daumen perfekt zum Armdrücken in meine linke Fünf-Finger-Hand. Wird er vielleicht amtierender Vizeweltmeister im Paralympischen Armdrücken sein und meine schwache, linke Hand hart auf die Holztheke schmettern? Wir sahen uns an und ein Nicken startete den Kampf! Sofort spürte ich seine Butterarme und ohne einen Anflug der eingangs erwähnten Zweifel, besiegte ich ihn souverän.</span></span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;font-weight:normal;">Zu diesem Zeitpunkt -ungefähr- setze ein lauer, kurzer Regen ein. Man atmete die kondensierende Nässe, bis sich die Luft wieder knapp unter den Saturiertheitslevel (für die Aufnahme von Feuchtigkeit) ausgeregnet hatte. Kurz darauf wurde es dann wieder schwüler!</span></span></strong></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;font-weight:normal;">Am nächsten Abend. Es war immer noch schwül, aber nicht mehr so heiß. Es war den ganzen Tag bedeckt und ich habe mich wie ein kleines Kind auf ein tolles Gewitter gefreut. Es zogen auch dunkle Wolken auf, doch es blieb bei kleinen, angenehmen Schauern.</span></span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;font-weight:normal;">Die folgende Szenerie fand draußen statt. Eine überdachte Veranda und eine Einweihungsparty mit netten, nicht zu vielen Gästen. Es gab auch Räumlichkeiten, die ich aber nur einmal kurz erwähnen werde. Irgendwann kam jemand aus eben diesen Räumlichkeiten, die nun wirklich keine weitere Rolle in diesem und auch in keinen weiteren Abschnitten spielen werden, heraus gestolpert. Kurz vorher hatte jemand die Musik gewechselt und das Gesprächsthema draußen war: Ist das Goa? Oder hat diese Musik eine andere Bezeichnung, die man sich merken muss, um weiteren Kontakt damit zu vermeiden. Also fragte ich diesen Jemand, ob die Musik Goa sei. Er sagte, es sei Goa und in diesem Augenblick war mir klar, er war derjenige, der verantwortlich für den Musikwechsel war und ich wusste, wenn ich in diesem Augenblick nicht reagiere, wird dieser Hippie mir ein Gespräch über Goa aufzwingen! Reflexartig wendete ich mich meiner charmanten Begleitung zu, und er ließ von mir ab. Er, barfuß und in erdfarbenen Tönen gekleidet, gesellte sich ans andere Ende des Tisches. Geteilte Plaudereien rundum den Tisch plätscherten so vor sich hin, doch immer wieder ließ dieser Mensch mich aufhorchen. Da war irgendwas, da lag etwas in seiner Stimme.. oder eben nicht.. War es ein Sprachfehler? Immer wieder versuchte ich mittels Cocktailpartyeffekt bei ihm reinzuhören. Doch seine Stimme war leise, er lispelte und es waren mehr als ein Sprachfehler, die diese kleine Stimme ausmachte. Ich sah seine Zuhörer an, sie hingen gebannt an seinen Lippen. Hatte er Wichtiges zu berichten? Wie findet er Gehör? Soll ich auch so tun, als wäre ich gebannt und ihm zuhören, schließlich hat er eine Sprachbehinderung..? Ein fast Stimmloser, vielleicht kann er wahrlich Großes erzählen..? Welch ein Symbol! Das Wort “Level” fiel öfters und diffuse Zeitangaben.. Ging es hier um Meditationen, Bewusstseinsebenen? Er sah aus wie diese Goa-Hippies nun mal aussehen. Beim wiederholten Mithören und Gebannt-auf-seine-Lippen-schauen (sonst hätte ich gar nix verstanden) wurde mir klar, worüber er seit geraumer Zeit sprach: Es ging um sein Computerspiel, das er offensichtlich gerne spielt! Mein Blick schweifte schnell ab und streifte über seine Hörigen. Sie hatten Mitleid mit ihm und seiner Stimme, aber sie hörten ihm nicht zu, was ich gut nachvollziehen konnte.</span></span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;font-weight:normal;">Ich war enttäuscht und durchbrach diesen Teufelskreis, indem ich in dieser kondensierenden Nacht für Wodka-O sorgte!</span></span></strong></p>
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			<media:title type="html">Käptn Klabautermann</media:title>
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		<title>where is eigentlich my mind?</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2007 09:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[kurz mitgeschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[depressiv]]></category>
		<category><![CDATA[Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[Leere]]></category>
		<category><![CDATA[Mind]]></category>
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		<category><![CDATA[Verstand]]></category>
		<category><![CDATA[Verstimmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war wieder eine dieser Nächte.. Schall, Rauch und der verfluchte Masterhunter. Mein Atem könnte töten. Die Party war eher lau, die Musik auch. Es war heiß und wären nicht alle Leute draußen gewesen, wäre auch viel los gewesen. Aber wer braucht schon die Leute, wenn man hinter der Theke steht… Und so geht es [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=16&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:black;"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;font-weight:normal;">Es war wieder eine dieser Nächte.. Schall, Rauch und der verfluchte Masterhunter. Mein Atem könnte töten. Die Party war eher lau, die Musik auch. Es war heiß und wären nicht alle Leute draußen gewesen, wäre auch viel los gewesen. Aber wer braucht schon die Leute, wenn man hinter der Theke steht… Und so geht es mir nun auch! Wäre ja auch nicht weiter schlimm, schließlich kenne ich mit der Leere, dieser depressiven Verstimmung, mit der so ein Alkoholrausch in der Regel endet, recht gut aus. Dennoch ist es diesmal anders. Ich bin damit durch! Ich habe meinen Verstand verloren! Irgendwann in den letzten zwei Jahren auf dem Weg von der Weststadt über den Bahnhof und den Betriebshof zum Storchennest. Vielleicht aber auch, und diese Variante ist wahrscheinlicher, auf dem Weg vom Storchennest über den Betriebshof, dann Bahnhof in die Weststadt! Eventuell hat jemand einen Hinweis!? Müsste noch gut erhalten sein, hab ihn kaum benutzt. Und ich hätte ihn nun gern wieder. Ist zwar etwas spät, aber ich brauche ihn, möchte nämlich endlich mal was mit Verstand machen.</span></span></strong></p>
<p><a href="http://psychonautik.files.wordpress.com/2007/05/dscf0075.jpg" title="dscf0075.jpg"><span style="font-family:Georgia;font-size:16px;"><img src="http://psychonautik.files.wordpress.com/2007/05/dscf0075.jpg?w=395&#038;h=296" alt="dscf0075.jpg" width="395" height="296" /></span></a></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/psychonautik.wordpress.com/16/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/psychonautik.wordpress.com/16/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/16/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=16&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Käptn Klabautermann</media:title>
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	</item>
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		<title>Montagsmorgenkreissägenmassaker</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2007 19:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[kurz mitgeschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[Bewußtsein]]></category>
		<category><![CDATA[Heidelberg]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
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		<category><![CDATA[Wochenende]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war wieder eine dieser schlaflosen Nächte.. Mein Bewusstsein ist auf Durchzug gestellt! Die Sonne scheint, es ist Montagmorgen! Und draußen verwirklicht sich gerade ein fleißiger Handwerker mit seiner furchtbar lauten Kreissäge. Die Vögel reden zwitschernd über ihr erholsames Wochenende, mein Sukkulent reckt sich dem Licht entgegen und der Wecker zeigt gnadenlos seine Uhrzeit an. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=10&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Es war wieder eine dieser schlaflosen Nächte.. Mein Bewusstsein ist auf Durchzug gestellt! Die Sonne scheint, es ist Montagmorgen! Und draußen verwirklicht sich gerade ein fleißiger Handwerker mit seiner furchtbar lauten Kreissäge. Die Vögel reden zwitschernd über ihr erholsames Wochenende, mein Sukkulent reckt sich dem Licht entgegen und der Wecker zeigt gnadenlos seine Uhrzeit an. Soll ich mich aufraffen? Kaffee machen? Den Tag, die Woche beginnen? Oder sollte ich mein Kämmerlein künstlich verdunkeln und mich dem Tag wieder gänzlich verweigern?</span></font></span></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/psychonautik.wordpress.com/10/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/psychonautik.wordpress.com/10/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/psychonautik.wordpress.com/10/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/psychonautik.wordpress.com/10/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/psychonautik.wordpress.com/10/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/psychonautik.wordpress.com/10/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/psychonautik.wordpress.com/10/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/psychonautik.wordpress.com/10/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/psychonautik.wordpress.com/10/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/psychonautik.wordpress.com/10/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/psychonautik.wordpress.com/10/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/psychonautik.wordpress.com/10/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/psychonautik.wordpress.com/10/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/psychonautik.wordpress.com/10/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/psychonautik.wordpress.com/10/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/psychonautik.wordpress.com/10/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=10&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Käptn Klabautermann</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>in meinem Kopf &#8211; ein grauenhafter Morgen</title>
		<link>http://psychonautik.wordpress.com/2007/05/21/in-meinem-kopf-ein-grauenhafter-morgen/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2007 12:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Käptn Klabautermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrisches]]></category>
		<category><![CDATA[Kater]]></category>
		<category><![CDATA[Krähen]]></category>
		<category><![CDATA[Loch]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Traum]]></category>
		<category><![CDATA[Wolken]]></category>

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		<description><![CDATA[in meinem Kopf – ein grauenhafter Morgen unbestaunt versiegt die färbende Wärme stillen Schreis tranig im Bewusstsein der Würmer °° die totale Aufrüstung beginnt- gespitzte Bleistifte stechen ein Loch in die silbergrauen Wolken °° Träume hängen wie verdorrte Beeren in Sträuchern- unbeeindruckt zischen Zigaretten im leeren Teeglas °° tollwütig kreischen Vögel die Sonne aus dem [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=psychonautik.wordpress.com&amp;blog=1130244&amp;post=14&amp;subd=psychonautik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">in meinem Kopf – ein grauenhafter Morgen</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><font face="Georgia" size="4"><br /></font></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><font face="Georgia" size="4"><br /></font></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">unbestaunt</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">versiegt</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">die färbende Wärme</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">stillen Schreis</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">tranig im Bewusstsein</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">der Würmer</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">°°</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;">
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">die totale Aufrüstung beginnt-</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">gespitzte Bleistifte</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">stechen ein Loch</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">in die silbergrauen Wolken</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">°°</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;">
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Träume hängen</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">wie verdorrte Beeren</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">in Sträuchern-</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">unbeeindruckt</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">zischen Zigaretten</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">im leeren Teeglas</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">°°</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;">
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">tollwütig</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">kreischen</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Vögel</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">die Sonne</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">aus dem Schlaf-</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">als hätte sie</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">ebenso wenig geschlafen</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">wie ich,</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">scheint sie</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">gedämpft bedeckt</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">°°</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;">
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">dreckiger Schwamm</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">modert</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">in meinem Kopf-</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">grauenhafter Morgen</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">°°</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;">
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">Krähen,</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">aus Kreide gezeichnet,</span></font></span></p>
<p class="MsoNormal" align="right" style="text-align:right;"><span style="color:black;"><font face="Georgia" size="4"><span style="font-size:16px;">klagen…</span></font></span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
<div class="Section1"></div>
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