Mit ‘Lyrik’ getaggte Artikel

Ein kalter Schauer, sich die Zähren pflückt… Das kummervolle Zimmer liegt im Halbdunkeln, Musik erklingt gedämpft aus den Ecken. Kerzen verströmen schweren, süßen Duft. Gedankenversunken liegt sie vor einem zersprungenem Spiegel auf dem Boden ihrer Kammer. Zwischendurch flammt leise Feuer, Qualm steigt auf und diskret knistert die Glut ihrer Zigarette. Einzelne Lichtfinger tasten sich durch [...]

Von Dir.

Posted: 8. November 2008 in Lyrisches
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Von Dir. Draußen toben Wind und Regen, peitschen die einsame Nacht. Ich trieb im Grünen Meer, als ich in Deine Augen sah. Fahler Mond schien gedämpft erwacht, das Blau grau trübend, zu verbergen unter Gischt, was im dunklen Licht auf hoher See geschah! Keine Rettung, die mich suchte. Schrille Sturmwogen brachen krachend Wellen über mir.. [...]

Flammende Flugzeuge Nieseln durch die Grauen Wolken vom Hoffnungsblauen Himmel herab. Glassplitter, Explosionen, Giftig fauchende Rauchwände. Geschrei und Tod Vermengen sich mit Lichterlohen Sirenen. Hochhäuser und Menschen Sacken in sich zusammen. Alle Wege sind mit Dem öligen Dunst der Schuld und Betroffenheit Bedeckt- darin gespiegelt: Der verheißungsvolle Regenbogen, Der schillernd unwirkliche, Nie zu erreichende Schatz. [...]

Staub

Posted: 11. September 2007 in Lyrisches
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Staub Regenbogen erleuchtet trügerisch Feuer Farben brennen Welken ewiger Istigkeit Asche war und wird

Hörst Du die Sonne knistern/ Wolken flüstern mit den Vögeln/ Staub zieht amüsiert seine kreisenden Wirbel/ Genügsam liegt der dämpfende Schleier der Hitze über der Stadt/ – die Menschen sind anders/ sie beklagen sich immer noch –doch mit einem verkniffenen Lächeln im Gesicht/ Und wenn man genau zuhört/ vernimmt man das grummende Drehen der Erde/ [...]