Gassenwanderung

Veröffentlicht: 9. Juli 2007 in Lyrisches
Schlagwörter:, , , , , , , ,

Ich ziehe durch die Straßen. Mein Mojo versickerte zum späten Tag in Bläue. Schwankend sucht mich nun ruhiger Frieden. So wandere ich durch die Gassen. Das Kopfsteinpflaster scheint komisch klein zu sein. Ein Grinsen in meinem Gesicht. Ich versuche, es zu verstecken, es nicht zu einem inbrünstigen Lachen werden zu lassen. Der Regen klatscht mir ins Gesicht. Völlig außer Atem gehe ich auf belebter Straße, auf der Suche nach dem geraden Weg. Alles ist so seltsam und surreal… die Kneipen, Schilder und all die Passanten, alles ist soweit weg; wie diese Eine. Alles ist so unerreichbar weit entfernt. Ich gehe durch die Straßen. Der Wind zieht wie ein kalter Schauer durch die Kleidung. Ich lache, doch verkneife mir jeden Ausschrei. Millionen Seiten brennen auf meiner Zunge, doch ich schweige. Meine Füße sind soweit weg. Ich versuche mein Grinsen unter Kontrolle zu bringen. Niemand könnte mir dieses warme Gefühl nehmen.. und so wandere ich die alten Gassen entlang.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s