Schlaflosigkeiten

Veröffentlicht: 13. August 2007 in kurz mitgeschrieben
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Es ist wieder spät. Ich bin müde. Der ganze Tage zog plätschernd an mir vorbei. Zeit für Schlaf. Meine Gedanken schweifen ins Leere, lassen sich nicht mehr fassen und fast schon im Traum bin ich unterwegs durch die Straßen… Ich gehe schwankend. Nur die Straßenlaternen; kurz vor Zwielicht. Ich schrecke auf, bin wieder wach. Käfer ditschen an meine Wand. Immer wenn Insekten ins Zimmer drängen, beginnt es gleich zu regnen. Ich bin wach. Ich rauche eine, trinke Wasser. Ich bin müde, will schlafen. Ich muss schlafen. Ich bin noch wacher. Vielleicht ein ermüdender Spaziergang… Es regnet. Ich schliesse das Fenster. Mache frustriert das TV an. Wütend schalte ich es wieder aus. Musik! Und dann auf die Träume, fertig…, los! Wo war ich? Unterwegs… die Straße, das Licht. Dämmer beschleicht mich, Gedankenfarbe fließt in Traumklang. Die Geräusche der an die Wand klatschenden Käfer werden zu Schritten. Ich bin nicht allein! Das Bild von einem schwarzen Zauberzylinder huscht durch mein Bewusstsein. Die Frage, was die Hand eines Zauberers da herausholen würde, weicht unvermittelt einer steinharten Antwort. Reihenhaus. Ich bin wach. Es hat aufgehört zu regnen. Während ich das Fenster wieder öffne, um die Insekten rauszulassen, bemerke ich, dass die Morgendämmerung wesentlich schöner klingt, als sie sich anfühlt! Es ist wieder früh. Ich bin müde.




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