Mit ‘Emsland’ getaggte Beiträge

Ich bin ja ein freudiger Zugfahrer, doch in letzter Zeit geschieht es immer wieder, dass mich während der Fahrt Passagiere auf Glaubensfragen ansprechen. Vor einigen Wochen bin ich von Berlin zurück nach Heidelberg gefahren. Ich hatte mir am Ostbahnhof ein ganzes Abteil gesichert. Aber schon am Hauptbahnhof, eine Station später, gesellte sich ein älterer Herr zu mir und begann umgehend mich auf Schwäbisch in ein Gespräch zu verwickeln. Anfangs war das auch sehr unterhaltsam und ich lauschte seinen Erzählungen über Stuttgart, wo er als Kind mit seiner Familie vom Bodensee hinzog, Fußball und seiner Leidenschaft, die Konzerte seiner Stars (Helene Fischer, Kim Wilde, Santana, Chris DeBurgh, Chris Norman, Genesis, Police, um nur ein paar zu nennen) zu besuchen. Er berichtete von seiner Arbeit als Bahner, weswegen er nun für 20€ den ganzen Tag mit der Bahn rumkurven kann und vertraute mir an, wie schwer ihn der Verlust seiner Mutter getroffen hatte. Ich hielt ihn für sympathisch und seinen enormen Rededrang interpretierte ich als Unsicherheit. Eigentlich wollte ich auf der Fahrt schreiben, aber er hielt mich permanent davon ab, indem er einfach weiterredete und mich nicht aus dem Gespräch entließ. Es war auch kein Gespräch im eigentlichen Sinne, denn dazu hätte gehört, dass ich auch etwas gesagt hätte; dazu ließ er mir aber keine Gelegenheit. Nach zwei Stunden, in denen ich immer noch nichts gesagt hatte, kamen wir (oder besser: er) auf das Thema Religion und Gott. Er erzählte mir von Jesus, seinen Kumpels und dem heiligen Vater. Er schwärmte vom alten Papst, hielt die Pille für Sünde und gestand mir, dass er in seinem Leben nur ein Buch gelesen hätte: Die Bibel. Mittlerweile rutschte ich ungeduldig auf meinem Sitz herum und wurde unaufmerksam. Ich hätte mich am Liebsten in ein anderes Abteil umgesetzt, aber das fand ich unhöflich, schließlich wußte er, dass ich auch nach Frankfurt am Main wollte, weil ich ihm -dummerweise- gesagt hatte, dass ich auch dort umsteigen müsse. Unsympathisch wurde er mir, als er seine Whiskyflasche auspacke und sich somit der wahre Grund für seinen Redeschwall auftat: Er hatte ganz gut einen im Tee und mir war klar, je mehr er trank, umso mehr höre ich von seinem Gott! Sein erster Plastikbecher Whisky-Cola war schnell weggetrunken. Ich hatte es abgelehnt, auch etwas zu trinken. Ich wollte rauchen, mich bewegen oder zumindest in Ruhe meine Heimfahrt absitzen, aber dieser Schwabe ließ mich nicht! Ich erkannte Müdigkeit in seinen Augen und hoffte, dass er einschlief und ich mich zur Toilette und dann ins Bordbistro schleichen könnte. Und dann geschah das Wunder: Er nickte mitten im Satz weg! Erlösung, dachte ich. Ruhe, hoffte ich. Ich wollte schon gerade den allmächtigen Herrn loben und stand auf, um mich davon zu stehlen. Doch er schreckte auf und beendete seinen Satz, dem weitere folgten. Ich stand also in diesem Abteil und wollte ganz offensichtlich gehen, er saß an der Tür, machte aber keine Anstrengung mich durchzulassen. Ganz im Gegenteil; er redete weiter und weiter, als wäre sein Nickerchen nie gewesen. Es schien ihm nichts auszumachen, dass ich stand und er schien die Möglichkeit, dass ich zur Toilette müsse oder sonst wohin nicht einmal in Erwägung zu ziehen. Ich sagte, ihm dass ich zur Toilette müsse und fragte, ob er mir Platz machen könne. Ohne darauf zu antworten, reagierte er, redete aber weiter… Ich ging dann einfach und schmiedete den Plan, dass ich mich ins Bistro absetzen würde, in der Hoffnung, dass er einschlafen würde und ich erst kurz vor Frankfurt wieder mit ihm in Kontakt treten müsse. Jedoch machte ich einen grundlegenden Fehler: Ich wählte den falschen Weg zur Toilette! Um ins Bistro zu gelangen, musste ich wieder an unserem Abteil vorbei… Ich ließ mir Zeit. Hoffte, er wäre eingeschlafen, wenn ich mich daran vorbeischlich.. Leise und vorsichtig näherte ich mich dem Abteil und versuchte unbemerkt hinein zu sehen, aber er erblickte mich, grüßte mich und öffnete mir die Tür! Mist, verfluchter. Ich setzte mich wieder hinein und plante meine Flucht ins Bistro, während er mir davon berichtete, dass Gott, sein Sohn und der heilige Geist meine Freunde seien. Still murmelte ich, wenn es einen Gott gäbe, wärest Du bei Deiner Mutter und nicht hier! Ich erschrak vor mir selbst und meiner Gehässigkeit. Irgendwo auf meiner Stirn scheint geschrieben zu stehen, dass man mich vollquatschend kann. Ich rieb daran rum. Inzwischen hatte der Christ seinen Koffer geöffnet, aus dem er auch seinen Whisky geholt hatte, und ich hoffte, dass er nicht noch mehr Alkoholika zum Vorschein brachte. Das tat er nicht, jedoch wollte er das Brot mit mir brechen. Er packte Brot, Schinken, Butter, Messer, Frühstücksbrettchen und alles sonstige aus. Er bot mir zu Essen an, aber ich bedankte mich und lehnte mit den Worten ab: „Danke, ich habe keinen Hunger. Habe vorhin noch gegessen!“ Während ich das sagte, protestiere mein Magen laut. In Wirklichkeit hatte noch nichts gegessen, ich hatte Riesenhunger, doch ich wollte nichts von ihm! Ich verfluchte meine vorlaute Art, denn nachdem ich gesagt hatte, dass ich keinen Hunger habe, war jeglicher Grund, jedes Argument, warum ich ins Bistro gehen könnte, entkräftet! Ich ergab mich meinem Schicksal. Das Abteil stank nach Alkohol, Schinken und Senf und ich hörte ihm bis Frankfurt beim Reden und temporären Schnarchen zu.

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Letztens war ich auf dem Weg ins Emsland, um meine Familie zu besuchen. Ich stieg in Heidelberg in den Zug und setzte mich zu einer Dame gesetzteren Alters ins Abteil. Sie legte gleich ihr Buch beiseite und wir plauschten kurz übers Wetter, was heute ausgesprochen schön war! Plötzlich passierte es, sie bemerkte, was mir auf die Stirn geschrieben stand! Ich bemerkte es daran, wie sie mit ihren Fingern auf ihrem Buch herumtippte. Sie erzählte, wo sie wohnt, was sie macht und wie sie dazu kam. Sie ist Referentin für eine überkonfessionelle Irgendwas und hat ne Ausbildung auf einer Jüngerschule oder so in Bayern gemacht… Oh Gott, dachte ich. er der könnte mir auch nicht mehr helfen. Sie erzählte von ihrem Studium, dass sie abgebrochen hatte, von ihrem leben als Stewardess, von ihrer Scheidung und ihren Suizidgedanken; die mich dann auch überkamen. Sie berichtete, wie der Glaube sie davor bewahrt hatte und ihr ein neues Leben geschenkt hätte. Interessanterweise sagte sie das Gleiche wie der Herr zwischen Berlin und Frankfurt: „Dies ist ja nicht das richtige leben, das kommt erst noch!“ Und wieder brannte mir der Satz auf der Zunge, dass man sich dessen nicht sicher sein kann, dass es aber inzwischen anerkannt und philosophisch so gut wie erwiesen sei, dass es ein Leben vor dem Tod gäbe. Wieder verkniff ich mir den Zynismus, mein Gehirn schaltete aber sofort auf Durchzug. Sie plapperte und sprach davon, dass es kein Zufall sei, dass ich in dem Abteil sitze! Als ich reingekommen wäre, hätte sie sofort gewusst, dass sie mir etwas von Gott ausrichten solle! Ich fragte mich, warum er nicht selber anrufen könne. Wer ist denn dieser Gott!? Schickt Leute in die Züge, um mir Dinge von ihm auszurichten zu lassen… Auch diese Christin fuhr bis Frankfurt. Dort angekommen, zog sie einen weißen Mantel an und legte sich einen weißen Schal um. Sie sah aus wie ein Engel, ein alter Engel und ihre Worte zum Abschied waren: „Er kennt Dich! Jesus weiß, wer Du bist und was Du suchst!“ Ich fragte mich, ob er, sein Vater, der heilige Geist oder diese gesandte Botin wussten, dass ich Stunden zuvor erst vom „Teufel“, meinem Arbeitsplatz, zurückkam.. War das der Grund, weshalb Gott mir was ausrichten lässt?

Den Rest der Bahnfahrt drängten sich mir weitere Fragen auf: Wieso schickt Gott seine Schäfchen in die Bahn zum Missionieren? Sind Bahnfahrer im Besonderen zu bekehren oder deren Seelen zu erretten? Ist Gott Lokführer oder Zugchef oder hat er eine UmweltBahnCard? Wahrscheinlich nicht. Gott hat sicher die goldene BahnCard und einen Werbevertrag mit dem Herrn Mehdorn abgeschlossen. So dass Gott für seinen Verein in der Bahn werben darf und Mehdorns Züge auf wundersame Weise alle gleichviel Verspätung haben, wodurch niemand einen mehr Zug verpasst. Wer zum Teufel ist denn dieser Gott, was denkt er sich bloß dabei und vor allem, was will er ausgerechnet von mir?

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Die Nacht war hart! Ich war in der Bar. Dort gab es Katzennachwuchs und die kleinen Biester flitzen überall herum. Aus Angst, die Kleinen könnten zertreten werden, wurde ein Schild aufgehängt.


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Außer den üblichen Verdächtigen war niemand da und so ergab ich mich dem ewigen Schicksal als Zuhörer. Ein junger Stammgast, wollte seine Geschichte loswerden und erzählte von seinem Vater. Dazu pseudosentimentales Geplänkel… Gelangweilt und mit der Notiz im Kopf, mich das nächste Mal von dem Typen fernzuhalten, ging ich irgendwann heim. Hellwach, doch kein Schlaf, der mich erlöste.



17:05

Ankunft in Köln:Ich wollte mich mit meinen Emsköppen treffen, doch es hat niemand Zeit. Also sitze ich alleine vorm Dom. Plötzlich ein freundliches „Hallo“ von hinten. Der Tonfall klingt, als hätte mich jemand erkannt. Ich drehe mich um, sehe aber niemand bekannten. Das Gesicht zur Stimme sieht nett aus, weswegen ich ich die Frage bejahe, ob sie sich neben mich setzen darf. Kaum sitzt sie neben mir, zückt sie eine Werbematerial und will mich von ihrer Hilfsorganisation überzeugen! „In die Falle getappt,“ denke ich, während sie mir bereits skizziert, worum es geht. Sie will Geld, keine Unterschrift. Geld, um bedürftigen Familien in der 3.Welt trächtige Kühe zu schenken! Keine schlechte Idee, aber da hat sie einfach den falschen erwischt. Ich falle ihr ins Wort und reisse das Gespräch an mich. Ich erkläre ihr, dass ich es für unverantwortlich halte, trächtige Kühe an Arme und Bedürftige zu verschenken, weil die gemeine Kuh ein hochaggressives, sehr gefährliches Tier ist und gerade während deer Trachtzeit und auch nach der Geburt des Kalbs völlig unberechenbar ist und insofern eine massive Gefahr für Leib und Leben darstellt. Sichtlich irritiert bedankt und verabschiedet sie sich mit vorgefertigten Floskeln und einem Gesichtsausdruck voller Unverständnis bei/von mir.


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17:48

Es geht tiefer in den Norden. Wieder fand ich ohne Probleme einen gemütlichen Raucherplatz. Ob es ander Kleidung oder am Aussehen liegt, weiß ich nicht, aber schon jetzt erkenne ich, wer mit ins Moor der norddeutschen Tiefebene fährt.Wie immer Soldaten an Board. Sie unterhalten sich über das blinde Zerlegen eines G36. Das wird wohl ein Maschinengewehr sein, denke ich mir. Sie prahlen mit Ihren Zerlegezeiten und meine Gedanken kreisen um die Vorstellung, was wäre, wenn ich bei der Bundeswehr gelandet wäre: Zelten im Wald, Biertrinken, mit echten Waffen ballern, Panzer fahren,… In meiner Vorstellung ein lustiges Freizeitcamp. Hätte ich das lieber gemacht, als orientierungslose, alte Damen durch die Gegend zu kutschieren, Körperpflege von Behinderten und die Büroarbeit für meine inkompetenten Vorgesetzten? Vielleicht wäre ich dann jetzt Kampfjetpilot… Undenkbar!

18:18

Düsseldorf. Ich schreibe Notizen nieder. Fridolin blickt mich an (siehe Bild). Er begleitet mich seit Jahren auf fast allen InterCity-Reisen und irgendwann habe ich ihn Fridolin getauft.


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19:28

Bin gleich in Münster. Die Häuser sehen hier anders aus. Backstein gefällt mir besser als die verputzten Häuser im Süden. Ich bin in der norddeutschen Tiefebene.

19:46

Maisfelder und scheinbar unendliche Weiten. Mich wundert, dass das Wetter so gut ist.

19:50

Immer noch kein W-Lan-Netz empfangen, dafür Moby im Ohr passend zum farbenprächtigen Sonnenuntergang.

20:01

Wir verlassen Rheine. Noch zwei Haltestellen, dann bin ich in der Stadt, die sich auf „Deppen“ reimt. Hier habe ich viel Zeit verbracht. Das Haus in der Marktstiege 43 soll schon lange abgerissen sein. Das waren wilde Jahre.. 20 km zum nächsten CoffeeShop in Emmen (NL), ekstatische Parties, entrückte und verrückte Menschen. Wo mögen die alle geblieben sein? Mit den wichtigen bin ich zwar noch in Kontakt, aber der Rest ist untergegangen oder untergetaucht.Die Häuser an den schienen werden spärlicher. Es überwiegen Äcker, Wälder und Land(wirt)schaft. Es sitzen nur noch Emsländer und Ostfriesen im Zug; nur wenige Plätze sind belegt. Es sind genau die Gesichter, die ich erwartet habe. Gleich noch eine halbe Stunde im Auto, dann bin ich wieder dort, von wo aus ich so weit weg wollte.


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20:14

Nun sind wir im Emsland. Zwei Sonnen starhlen mich an. Die echte und ihr Spiegelbild. Das Atomkraftwerk erinnnert mich an Spargel! Hier in Lingen sind die leute sehr stolz, dass ihr Spargel immer zwei Wochen früher fertig ist. Das liegt am warmen Kühlwasser des AKWs, das die Umgebung entscheidende zwei/drei Grad erwärmt, so dass der Spargel schneller reifen kann.

20:30

Inzwischen sind mehr Windkrafträder als Häuser zu sehen.

20:38

Ich steige in Meppen aus und werde von meinem Vater abgeholt. Jetzt noch eine halbe Stunde mit dem Auto, dann ist die Reise zuende.Im Auto erblicke ich plötzlich beim Überqueren der Nordradde einen wunderbaren Bodennebel und sage: „Wenn Du kannst, fahre rechts ran.“ In meiner Fotomanie wollte ich die Landschaft knipsen, um die Bilder hier zu veröffentlichen. Mein Vater, schwerhörig, verstand nur: „Fahr rechts ran“, und trat erschrocken und irritiert in die Bremsen!! „So war das nicht gemeint“, und bis ich ihm erklärt hatte, dass es sich nicht um einen Notfall, sondern um ein Bild handelte, war die Szenerie lang vorbei.



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21:17

Ankunft in Werlte. Steter Wandel. Bauliche Neuerungen, die das Dörfchen weiter verunstalten. Daheim: Famileienessen.

22:38

Ich gehe in den Garten, um eine Zigarette zu rauchen. Die Nacht ist sternenklar, die Luft feucht und mild. Vom ganzen Sitzen sind die Füße ganz taub. Ich gehe auf und ab, rauche noch eine und stelle fest, je länger man in die Sterne schaut, umso mehr werden es.

22:59

Ich hole mir einen GArtenstuhl und platziere ihn mitten auf der Rasenfläche. Ich lege mich hinein und blicke in die Sterne. Was sich einem bei so einem Blick auftut, kann man und sollte man nicht versuchen, in Worte zu fassen.

23:54

Es ist frisch geworden und ein brummendes Auto auf der entfernten Landstrasse holt mich auf die Erde zurück. ich gehe ins Haus.

23:55

Ich komme mit einer Decke und Musik wieder raus. Ich mache es mir unterm Himmelszelt gemütlich und stelle fest: Die erde hat sich gedreht! Die Sternenkonstelation, die ich gegen zwanzig vor elf beobachtet habe, hat innzischen eine anddere Position am Horizont. Zugegeben, es ist derweil allgemein bekannt, dass die Erde sich dreht. Dennoch ist es spektakulär, Zeuge kosmischer Bewegung zu sein. Solche Beobachtungen holen einen zurück in die Wirklichkeit und beseelen den Beobachter mit einem Gefühl von der Richtigkeit aller Dinge und als wäre das nicht genug warmes Kribbeln im Bauch, erklingt „The Golden Core“ über die Musikknöpfe in den Ohren.Ich falle tief in die Sterne, ob sie mir wohl noch mehr Geheimnisse preisgeben? Es scheinen immer mehr zu werden. Worte wie Bestimmung, Schicksal, Zufall, Möglichkeit und Sinn schiessen mir durch den Kopf. Die grummenden Klänge klingen wie das steinige Grummen der Erddrehung. Ich lasse gestirn und Musik freien Lauf- lasse es willenlos über mich ergehen. Alle Luken sind geöffnet, alle Sensoren auf Empfang. Plötzlich, aber bewußt ein Augenzwinern der Nacht: Eine Sternschnuppe!

02:00

Ich lag noch eine Weile in den Sternen versunken im Garten, bis schließlich Wolken wie ein Vorhang vor die Bühne zogen und ich mit dem wohlig behüteten Gefühl auf die Erde zurückkam, drei Sternschnuppen in einer Woche gesehen zu haben.