Mit ‘schlaflos’ getaggte Beiträge

Ein kalter Schauer, sich die Zähren pflückt…

Das kummervolle Zimmer liegt im Halbdunkeln, Musik erklingt gedämpft aus den Ecken. Kerzen verströmen schweren, süßen Duft. Gedankenversunken liegt sie vor einem zersprungenem Spiegel auf dem Boden ihrer Kammer. Zwischendurch flammt leise Feuer, Qualm steigt auf und diskret knistert die Glut ihrer Zigarette. Einzelne Lichtfinger tasten sich durch die kerzenweichen, rauchigen Schatten, während sie Ordnung in ihren Scherben sucht. Ab und zu verlieren sich die traurigen Augen in den Spiegeln und blicken tief in ihre Seele. Kalter Schauer und Gänsehaut krabbeln über ihren Rücken. Sie erschrickt, als sie sich selbst im Spiegel erkennt. Ihre Lippen zittern und Tränen laufen ihre Wangen herab. Schnell zerwühlt sie die Anordnung ihrer Gesichter und dutzende Augen blicken ihr zornig entgegen. Sie weiß, diese Augen sehen anders. Dann wieder gläsernes Splittern aus der Mitte des Raumes, Lichtertanz an den Wänden, so liegt, sitzt und kniet sie seit Stunden und arrangiert ihr Mosaik der Gefühle.

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DaDaDa

Veröffentlicht: 8. November 2008 in kurz mitgeschrieben
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Schlaflos..

Veröffentlicht: 13. September 2008 in kurz mitgeschrieben
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06:17 Uhr.

Kein Schlaf, sondern Dröhnen. Regen, Genau 19° Celsius. In der Glotze nur geflimmerter Schrott. Dave Grohl ist als Schlagzeuger besser als als Gitarrist und Sänger. An Captain Kirk scheiden sich die Geister. Fernsehen macht doof!

06:31 Uhr.

Keine Musik, keine Ruhe.Ich suche nach dem Lied, das ich nicht kenne. Keine Worte, die zu schreiben sind.

06:38 Uhr.

Alles aus. Dunkelheit und Stille. Nur der Wind und der Regen.



Es ist wieder spät. Ich bin müde. Der ganze Tage zog plätschernd an mir vorbei. Zeit für Schlaf. Meine Gedanken schweifen ins Leere, lassen sich nicht mehr fassen und fast schon im Traum bin ich unterwegs durch die Straßen… Ich gehe schwankend. Nur die Straßenlaternen; kurz vor Zwielicht. Ich schrecke auf, bin wieder wach. Käfer ditschen an meine Wand. Immer wenn Insekten ins Zimmer drängen, beginnt es gleich zu regnen. Ich bin wach. Ich rauche eine, trinke Wasser. Ich bin müde, will schlafen. Ich muss schlafen. Ich bin noch wacher. Vielleicht ein ermüdender Spaziergang… Es regnet. Ich schliesse das Fenster. Mache frustriert das TV an. Wütend schalte ich es wieder aus. Musik! Und dann auf die Träume, fertig…, los! Wo war ich? Unterwegs… die Straße, das Licht. Dämmer beschleicht mich, Gedankenfarbe fließt in Traumklang. Die Geräusche der an die Wand klatschenden Käfer werden zu Schritten. Ich bin nicht allein! Das Bild von einem schwarzen Zauberzylinder huscht durch mein Bewusstsein. Die Frage, was die Hand eines Zauberers da herausholen würde, weicht unvermittelt einer steinharten Antwort. Reihenhaus. Ich bin wach. Es hat aufgehört zu regnen. Während ich das Fenster wieder öffne, um die Insekten rauszulassen, bemerke ich, dass die Morgendämmerung wesentlich schöner klingt, als sie sich anfühlt! Es ist wieder früh. Ich bin müde.




Es war wieder eine dieser schlaflosen Nächte.. Mein Bewusstsein ist auf Durchzug gestellt! Die Sonne scheint, es ist Montagmorgen! Und draußen verwirklicht sich gerade ein fleißiger Handwerker mit seiner furchtbar lauten Kreissäge. Die Vögel reden zwitschernd über ihr erholsames Wochenende, mein Sukkulent reckt sich dem Licht entgegen und der Wecker zeigt gnadenlos seine Uhrzeit an. Soll ich mich aufraffen? Kaffee machen? Den Tag, die Woche beginnen? Oder sollte ich mein Kämmerlein künstlich verdunkeln und mich dem Tag wieder gänzlich verweigern?