Mit ‘surreal’ getaggte Beiträge

DaDaDa

Veröffentlicht: 8. November 2008 in kurz mitgeschrieben
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Reden wir über Musik und steigen wir gleich tief in die Materie ein:


„Roadworks 2 – The MotorSourceMassacre“ von „Motorpsycho“


Kurzes Jazzgeschrubbe leitet in „Grindstone“ ein. Rauer Klangteppich schleift grob über den Hörsinn, das firlige Gefrickel klingt wie das Quietschen und Splittern des Schleifsteins. Acht Minuten später heilt Melodie die geschärften Ohren. Tiefes, kehlköpfiges Gurgeln, sanfte Gitarren, verspielte Flangereffekte und eine liebliche Stimme; „the Wheel“ nimmt einen mit. Langsam nehmen Flanger und Effekte wieder zu. Das Lied wird eindringlicher. Der Klangteppich entfaltet Atmosphäre, die sich wie dichte Bläue durch den Raum zwischen den Ohren nebelt. Die verrückten Effektspielereien sträuben meinen Nackenflaum aufrecht. Wir befinden ins in der Mitte der zwanzig Minuten. Gänsehaut. Wenn man zu Synästhesien neigt, wäre hier eine gute Gelegenheit, sich vorab ins Feuerwerk zu stürzen. Intuitiv etwas lauter machen. Das sanfte Liedchen hat sich zu einem Koloss einwickelt, man hört das Rad, tief grummend. Ab und zu schlägt es Funken. So hört sich die Drehung eines Planeten an. So fühlt sich die Allmacht der Schwerkraft an, zermahlt den Hörer. Eine Reise ins Tiefste des Kosmos und in die Tiefen der Kräfte, die ihn zusammenhält bis im Inneren nur noch eine Schwingung ist, die allen anderen zu Grunde liegt, von der alles ausgeht, die alle anderen Schwingungen erzeugt, anregt. „Finske Skogar“ ist die Bremse! Quietschend bremst es erstmal alle drehenden Assoziationen. Aus einer Restschwingung erwacht das Leben erneut. Absurder Wille zur Existenz. Plötzlich Puls. „Dreams“, wirre Träume. Bekömmlich. Flummi aus sehr weichem Kautschuk. Tiefe Träume tanzen in Trance. Wir kommen zum Kern. „Golden Core“ beginnt, indem es aus „Dreams“ heraus schmilzt. Massiv unbeirrbar zielstrebig. Kein Zweifel, Rückkopplung lässt Gänsehaut schreien. Kribbeln überall. Glockenspiel, Bass und messerscharfe Gitarren, Bläser, pulsierende Effekte. Der goldene Kern anästhesiert wie eine Rückenmarksnarkose. Greifbares Urvertrauen. Ob Geburt oder Tod, dieses Lied handelt sicher nicht davon, was für uns begreifbar wäre Und wenn man denkt es gehrt nicht weiter, nicht tiefer, dann schießt es einen in die Ewigkeit Das Ego wird zu einem verschwindenden Lichtfleck. „Limbo“ holt einen gemächlich zurück in die Wirklichkeit. Dann noch eine Zugabe, die wirr die 73 Minuten abrundet

Gassenwanderung

Veröffentlicht: 9. Juli 2007 in Lyrisches
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Ich ziehe durch die Straßen. Mein Mojo versickerte zum späten Tag in Bläue. Schwankend sucht mich nun ruhiger Frieden. So wandere ich durch die Gassen. Das Kopfsteinpflaster scheint komisch klein zu sein. Ein Grinsen in meinem Gesicht. Ich versuche, es zu verstecken, es nicht zu einem inbrünstigen Lachen werden zu lassen. Der Regen klatscht mir ins Gesicht. Völlig außer Atem gehe ich auf belebter Straße, auf der Suche nach dem geraden Weg. Alles ist so seltsam und surreal… die Kneipen, Schilder und all die Passanten, alles ist soweit weg; wie diese Eine. Alles ist so unerreichbar weit entfernt. Ich gehe durch die Straßen. Der Wind zieht wie ein kalter Schauer durch die Kleidung. Ich lache, doch verkneife mir jeden Ausschrei. Millionen Seiten brennen auf meiner Zunge, doch ich schweige. Meine Füße sind soweit weg. Ich versuche mein Grinsen unter Kontrolle zu bringen. Niemand könnte mir dieses warme Gefühl nehmen.. und so wandere ich die alten Gassen entlang.